Tag Archive for 'Frieden'

Cyber bei der BIFA ..

muss ich doch loswerden:

Einladung zum BIFA-Treff
Mittwoch, 6.6.2018 19.30h Frauenlobstr. 24 (Rückgebäude)
- monatliches Treffen, am mittlerweile vertrauteren Ort!

Inhaltlich werden wir uns mit dem Thema „Krieg im Informationszeitalter“ beschäftigen. Beim letzten IMI-Komgress1 hat Prof.Hans-Jörg Kreowski einen Vortrag über „Cyberwar und Cyberpeace“ gehalten. Basis für unser Gespräch wird eine Zusammenfassung seiner Thesen sein, vorgestellt von Ursula Dersch

außerdem - Pläne & Aktuelles ...

  • 1. s. rechte Spalte

Kurden ..

hier mal wieder (selten genug) ein Artikel, der dem "linken Mainstream" ins Gesicht springt .. tapfer!
Von Joachim Guilliard:
"Der Einmarsch türkischer Truppen und dschihadistischen Milizen im Norden Syriens ist zweifelsohne ein verbrecherischer Angriff, der scharf zu verurteilen ist. Proteste gegen die üble, zum guten Teil mit deutschen Waffen durchgeführte Aggression sind daher selbstverständlich angebracht.
Doch warum nur hier? Offensichtlich misst ein Großteil der Linken und der Friedensbewegung bei ihrer Solidarität mit angegriffenen Bevölkerungsgruppen mit zweierlei Maß. Sind kurdisch kontrollierte Gebiete von Angriffen betroffen, gibt es stets einen Aufschrei, werden jedoch nicht-kurdische Dörfer und Städte in Syrien von Kämpfern des selben Schlags attackiert, die nun an der Seite der türkischen Truppen einrücken, dann schert sich kaum jemand darum. Verdienen Assyrer, Drusen, Araber etc. keine Solidarität, wenn ihre Dörfer von islamistischen Milizen verwüstet werden? Wo bleibt der breite Protest gegen das westl. Embargo, das von Deutschland mitgetragen wird und für die gesamte Bevölkerung verheerend ist? ..."
dort weiter: http://jghd.twoday.net/stories/kurden-im-zwielicht-tuerkische-aggression...

… ach so ist das

fefe: http://blog.fefe.de/?ts=a4c23701

ich versuche mal eine dt. Kurzfassung:
Der einzige plausible Grund für das britische Hinkley-Projekt: Ohne (zivile) Kernreaktoren keine Atomwaffen (wie die Trident U-Boote)!

Originalquelle: (Zitat weiter unten):
https://www.theguardian.com/news/2017/dec/21/hinkley-point-c-dreadful-de...

(warum dann wohl die Beharrlichkeit beim hiesigen FRMII?)

„From Camp to Campus“

Franz Wanner haben wir ja mit dem Ostermarsch Draußen schon kennengelernt.

Er bleibt dran, nun beim Lenbachhaus-Projekt AFTER THE FACT. PROPAGANDA, und zwar mit

Ortsanalysen

Just auch zum "Ludwig-Bölkow-Campus", was mich natürlich betrifft!

mehr: www.bifa-muenchen.de/node/2545 bzw. gleich
www.lenbachhaus.de/vermittlung/erwachsene/workshops/ ... gleich am kommenden Sonntag 4.6.17, Anmeldung erforderlich!

aktuell von fefe empfohlen

http://blog.fefe.de/?ts=a7dee24a
Aber manchmal gibt es Ausnahmen. Da geht jemand los und tut etwas, das auch außerhalb des normalen Aktionsradius von einer Person Auswirkungen haben kann. Wir hatten auf dem 33c3 eine Filmvorführung von "National Bird", das war sowas. Eine vergleichsweise zierliche Journalistin, die vorher als Korrespondentin für NDR und CNN gearbeitet hat, hat sich eines Tages entschieden, dass sie die Drohnenmorde nicht mehr hinnehmen will. Sie hat sich eine US-Soldatin genommen, und ist mit der einfach so in die Drohnenmordgebiete in Afghanistan gegangen. Mehrere Whistleblower kommen zu Wort, und nach allen Kommentaren zu dem Film zu urteilen ist das ein zeitgenössisches Meisterwerk, eine Sache, bei der jeder von uns als erstes denkt: Whoa, die hat mal was gemacht! Geil!
Und der Film gammelt da jetzt in der Obskurität herum, lief auf ein paar Filmfestivals. Das mindeste, was wir jetzt alle machen können, ist dafür sorgen, dass sie dieses krasse Risiko nicht umsonst eingegangen ist. Sie und die Whistleblower natürlich. Ich will jetzt nicht ausführen, was ich gehört habe, was die für Drohungen ausgesetzt sind, das könnt ihr euch ja selber denken.
Jedenfalls, wer den Film sehen möchte, und dazu möchte ich alle Leser ausdrücklich aufrufen, der kann das in einigen Kinos im Lande tun. Viel weniger als ich gehofft hätte, aber hey, immerhin. Man kann, wenn man will. Ihr solltet die Chance nutzen.

In München diesen Sonntag, 21.5.2017 um 16:30h http://www.kinosmuenchnerfreiheit.de/film.php?id=12568715 dazu Gespräch mit Regisseurin, weitere Termine davor/danach

rheinmetall-hauptversammlung 2017

Devianzen listet höchst verdienstvoll die greifbaren Infos zur Rheinmetall-Hauptversammlung 2017 auf - durch mit viel Hirnschmalz vorbereitete Fragen! - Beifall!

Kreigsgründe

Zum Ostermarsch holte sich B5-Aktuell bei mir etwas "Oton" - gut, aber halt nicht einfach da den "richtigen Ton" zu treffen.

Vorweg: Meine Erlebnisse mit BR-ReporterInnen sind durchweg sympathisch, sie können es nicht besser machen als ich es bringe ...

Als ich mch jetzt ca.5 sec. per Radio vernahm, bekam ich doch Skrupel ... zum Motto, Abrüsten bis Gerechtigkeit landete ich bei - Überraschung - Kriege haben wirtschaftliche Gründe. Für Radio vielleicht etwas zu abstrakt?

Da "tröstet" mich Peter Büreg mit dem Telepolis-Artikel "Warum Krieg" .. der fängt nämlich auf diesr Wellenlänge an.

(was mir nun eigentlich wichtiger wäre: Die Bundesregierung ist für verheerende Entwicklungen verantwortlich und uneinsichtig ..)

Mal sehen, was morgen raus kommt.

Familiäre Weltpolitik ..

via fefe

zum Ostermarsch: siehe Plakat rechts ...

Variante zum Ostermarschmotto

"Das Gute - dieser Satz steht fest - ist stets das Böse, was man lässt." Wilhelm Busch (1832-1908)

Das Zitat kam mir in den Sinn als Betrachtung zum diesjährigen Ostermarschaufruf:

Mit bewußtem "Mut zur Lücke" wurde in dem Text auch kein "klassischer Punktekatalog" aufgestellt, und auch die vielen Forderungen nach Alternativen werden nicht "offensiv" bedient:

Aber - es sollte klar sein: Wenn all die Übeltaten der Großen Politik (Kriege und so) einfach "ersatzlos" unterblieben, die Welt sähe besser aus. Und zwar sehr viel besser!

“der Krieg des Westens gegen die Welt”

orig. "The West's War Against the World":

im Feuilleton finden sich manchmal Perlen, die sonst nicht so ins Bild passen:
http://www.deutschlandradiokultur.de/yash-tandon-handel-ist-krieg-der-we...

Der Artikel stellt das Buch vor, und ist jetzt ein Jahr alt, trotzdem:
Der Wirtschaftswissenschaftler Yasdh Tandon (geb. in Uganda) geht den Zusammenhängen in seinem Buch "Trade is War. The West´s War Against the World" (dt. Titel: "Handel ist Krieg") nach.

... Haben wir nicht unser ganzes Welt- und Menschenbild auf der Überzeugung begründet, dass wir – der Westen, Europa, Amerika – ,dass wir tüchtiger sind als andere und unseren Wohlstand also mit vollem Recht genießen?
 
"Handel ist Krieg", sagt Yash Tandon dagegen und blättert in gnadenlosem Stakkato die Belege hin: eine Jahrhunderte alte Geschichte von Unterdrückung und Ausbeutung. Der Sklavenhandel, die Opiumkriege, der Kolonialismus. Die Macht der globalen Konzerne, Monsanto, Cargill und Novartis, die Politik der Weltbank, die Ressourcenkriege um Gold, Eisen, Uran, Kaffee, Holz oder seltene Erden, die Demütigung durch Sanktionen, die künstliche Knappheit lebenswichtiger Güter, die Machenschaften der Kartelle, allen voran jene der Welthandelsorganisation WTO, in der für Tandon besonders viele Fäden zusammenlaufen.
 
"Die WTO ist definitiv keine demokratische Organisation. Die WTO ist eine wahre Kriegsmaschine."
und
"Dritte Welt"-Staaten durch Entwicklungshilfe geschwächt

sind seine - richtigen! - Positionen.

ISBN 9783869950877 22.-€ Quadriga Verlag (Lübbe Verlagsgruppe) Köln 2016