Tag Archive for 'Antifa'

PAG the Police! Gegen Polizeistaat und Rechtsruck!

[ 10. Mai 2018; 13:00 bis 17:00. ] Kein Freund, kein Helfer Aufruf für den antifaschistischen Block auf der Demonstration gegen das neue Bayerische Polizeiaufgabengesetz Mit den Plänen zu einem neuen Polizeiaufgabengesetz (PAG) will die CSU-Staatsregierung die Befugnisse der Polizei in einem seit 1945 nicht gekannten Maße ausweiten. Neben dem Abbau rechtstaatlicher Schranken, wie Gerichtsurteilen, und dem Ausbau geheimdienstlicher Befähigungen, beinhaltet das neue PAG Pläne [...]

Bayernweite NIKA-Kampagne startet

[ 26. Mai 2018; ] Get active! – Nationalismus ist keine Alternative. Auftaktkonferenz der bayernweiten NIKA-Kampagne. http://bayern.nika.mobi   Bayern 2018: während CSU und Staatsregierung im Wochentakt mit neuen Gesetzesverschärfungen gegen Refugees, Migrant_innen, Menschen mit psychischen Erkrankungen und soziale Bewegungen vorgehen, etabliert sich die AfD mit besten Aussichten auf parlamentarische und gesellschaftliche Macht. Folgen diesen Rechtsrucks sind Ausbeutung, Abwertung, Ausgrenzung und Abschottung. Als radikale und außerparlamentarische [...]

Gemeinsam gegen den Rechtsruck: Pegida Aufmarsch am 17.3. verhindern

 Am Samstag den 17.3. will Pegida es nochmal versuchen, diesmal mit prominentem Gast: Lutz Bachmann aus Dresden. Ein Aufmarsch durch die Innenstadt ist angemeldet. Deshalb haben sich antifaschistische Gruppen aus München zusammengetan und einen Aufruf zu Gegenaktivitäten veröffentlicht.
Es wird eine antifaschistische Demonstration geben und natürlich werden wir auch diesmal mit Mitteln des zivilen Ungehorsams versuchen, den Nazi-Aufmarsch unmöglich zu machen. Kommt um 14:30 zum Gärtnerplatz!
Dass diejenigen Leute, die gern AfD wählen und diejenigen Leute, die gerne bei Pegida mitspazieren, häufig auf einer Wellenlänge liegen ist kein Geheimnis. Bisher sollte jedoch ein Unvereinbarkeitsbeschluss allzu offene Sympathiebekundungen und Gastauftritte von AfD-Promis auf den Pegida-Bühnen verhindern. Der Bundeskonvent der AfD hat diesen Beschluss jetzt offiziell gekippt, damit auch ganz offen zusammenwachsen kann, was zusammen gehört.

Einer, der schon länger seine politischen Ziele bestens in der AfD repräsentiert sieht, ist Michael Stürzenberger. Nachdem dieser jahrelang auf Münchner Plätzen gehetzt und auch am Aufbau von Pegida in München (damals noch unter dem catchy Label „Bagida“) mitgewirkt hatte, beendete er seine politischen Bestrebungen mit seiner Kleinstpartei „Die Freiheit“ mit dem Hinweis darauf, dass deren Inhalte in der AfD bereits gut vertreten seien. Besagter Stürzenberger hat sich nun mit Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz – ihres Zeichens Vorstände des Dresdner Pegida-Originals – zusammen getan, um am 17. März München heimzusuchen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Rechte Wüteriche aus Ost und West kommen an diesem Tag zusammen, um in der Münchner Innenstadt ihre altbekannte Hetze zu verbreiten. Dabei ist zu befürchten, dass sich die zuletzt sehr schwach aufgestellte Pegida-Szene angesichts des prominenten Besuchs zumindest in Teilen wieder mobilisieren lässt. Auch vor dem Hintergrund des allgemein um sich greifenden Rechtsrucks und den Erfolgen der AfD scheint ein erneuter Zulauf zur rechten Sammelbewegung nicht unrealistisch. Dabei ist anzumerken, dass Pegida in München immer schon extrem rechts angesiedelt war und von Anfang an mit Neonazis und sogar verurteilten Rechtsterroristen gemeinsame Sache machte. Gerade aufgrund des offenen Schulterschlusses von Pegida und AfD gilt es, sich dem autoritären Drift nach Rechts entgegenzustellen. Egal ob im Parlament oder auf der Straße.

Kommt am 17. März mit uns auf die Straße: Gemeinsam gegen den Rechtsruck und die Hetze von Bachmann, Stürzenberger und Pegida.

Demo: 14:30 Gärtnerplatz

Sexuelle Belästigung in der Clubszene

2016 wurden laut Polizeistatistik 33.533 Straftaten gegen sexuelle Selbstbestimmung begangen, das sind knapp so viele Fälle, wie Buxtehude Einwohner*innen hat. 6476 Fälle hiervon wurden als Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung eingestuft. Dabei werden längst nicht alle Vergehen zur Anzeige gebracht.

Sexismus macht natürlich auch oder gerade vor der Clubtür keinen Halt. Wenn wir feiern gehen wollen, können wir uns dann entscheiden, ob wir unseren Abend in einem Club verbringen, der Frauen freien Eintritt vor 12 Uhr verspricht oder aber in den anderen Club gehen, in dem gerade die Ladies Night läuft, auf der alle erkennbaren und „optisch ansprechenden“ Damen mehrere Freigetränke bekommen. Bei all diesen tollen Angeboten, geht es natürlich nicht darum, eine gute Grrrls*Night oder eine FLTI* Party zu schmeissen, auf denen man für wenig Geld zu gutem Rausch kommt. Nein, bei gerade diesen Veranstaltungen ist das Ziel vor allem die Frauenquote im Club hochzuhalten und somit die Männer auf ihre Kosten kommen zu lassen. Der bekannte Münchner Club P1 bewirbt eine Veranstaltung beispielsweise so: „Ganz nach dem Motto „2 Hot 2 Pay“, gehen alle Cocktails für unsere besseren Hälften aufs Haus, die Herren der Schöpfung gehen [somit] natürlich auch nicht ganz leer aus.“

Selbst wenn es kein von dem Club selbst ausgeschriebenes, in diese Richtung gehendes Partymotto gibt, lassen es sich einige Männer natürlich nicht nehmen, ihr ins Auge gefasstes Zielobjekt, ob gewollt oder ungewollt, mit ein paar über die Theke gehenden Scheinen und Drinks in ein meist unangenehmes Gespräch zu verwickeln. Sich aus dem daraus konstruierten Schuldverhältnis wieder loszulösen, erweist sich als schwierig, dadurch dass das Gegenüber nicht locker lässt, ein eindeutiges „Nein“ nicht akzeptiert und die räumliche Enge für sich ausnutzt.

Aber nicht nur an der Theke, sondern auch auf der Tanzfläche scheinen andere Maßstäbe für die meisten männlichen Besucher zu gelten. Wer nicht explizit und mehrfach sein Desinteresse kund tut und zur Not sogar Gewalt anwendet, wird oft ungefragt angetanzt, angefasst, bedrängt. Wer sich nach so einer Situation beschwert oder nach Hilfe fragt, wird meistens mit einem „stell dich nicht so an!“, „wenn du dich so anziehst, brauchst du dich nicht wundern“ oder „ist doch ganz normal“ abgespeist. Eine solche Grenzüberschreitung wird von den meisten anderen Clubbesuchern als Selbstverständlichkeit verstanden. Die daraus möglicherweise entstehende Ohnmacht lässt der Betroffenen* nicht viele Möglichkeiten offen.
Eine Konsequenz daraus wäre, sich der Clubszene komplett abzuwenden oder ausschließlich Partys mit Awarenesskonzept zu besuchen. Aber auch in den scheinbar so aufmerksamen und reflektierten Kreisen, in denen wir meinen uns hauptsächlich zu bewegen, kann man sich nicht sicher sein, dass Mensch sich unbefangen und frei von Übergriffigkeiten bewegen und eine nice Party feiern kann.

Da wir das alles nicht so hinnehmen wollen, wie es jetzt ist, sollte es jedoch auch an uns sein, Konzepte zu überlegen, wie wir ein angenehmes und sicheres feiern für jede* und jeden* ermöglichen können. Bei bereits existierenden Projekten wie „Ist Luisa hier?“ oder „Wo gehts nach Panama?“ handelt es sich um ein Konzept welches von einem einem Frauen-Notruf entwickelt wurde, um Frauen* in der Feierszene einen konkreten Support zu bieten indem sie sich mit dem Codewort „Luisa“ in Clubs und „Panama“ auf Festivals diskret an das bereits geschulte Personal wenden können und Hilfe erhalten. Städte und deren Locations können sich diesem Projekt anschließen, weder Hannover, noch München sind bisher auf deren Website als Beteiligte Städte aufgelistet.
Wir müssen jedoch nicht warten, bis andere beschliessen tätig zu werden. Eine weitere Möglichkeit wäre es z.B. die Security nicht ausschließlich mit cis-Männer zu besetzten sondern auch mit Türsteherinnen* oder aber auch, ein eigenes Awarenessteam zu bilden um eine weitere Ansprechmöglichkeit zu haben und somit Aussenwirkung zu schaffen.

Übernehmt selbst Verantwortung.
Seid ein Teil von solidarischem und sicherem Feiern.
Achtet auf euer Umfeld, fragt nach, bietet support.
Animiert eure Stammkneipen dazu, sich ein Awareness Konzept zu überlegen.

DONT TELL US HOW TO DRESS, TELL THEM NOT TO RAPE!

8. März: Antifeminist*innen das Handwerk legen!

[ 8. März 2018; 0:00 bis 20:00. ] Aufruf zur Demonstration am Frauen*kampftag - 17 Uhr Marienplatz - Kommt in den antikapitalistischen Block! Das Patriarchat ist alt und umgibt uns überall. Täglich reproduzieren wir es in der Art, wie wir miteinander umgehen und uns gegenseitig wahrnehmen: Entsprechend uns zugeschriebenen Rollen, gespiegelt an der Norm; sei es eine nicht hinterfragte Routine in romantischen Beziehungen oder [...]

Antifeminist*innen das Handwerk legen!

Das Patriarchat ist alt und umgibt uns überall. Täglich reproduzieren wir es in der Art, wie wir miteinander umgehen und uns gegenseitig wahrnehmen: Entsprechend uns zugeschriebenen Rollen, gespiegelt an der Norm; sei es eine nicht hinterfragte Routine in
romantischen Beziehungen oder die flächendeckende Ungleichbehandlung von Frauen* in Jobs. „Ganz natürlich“ wird erwartet, dass Frauen* die Pflege von Kindern, Kranken und Alten in ihrer Freizeit erledigen – beziehungsweise wird diese Arbeit für einen miesen Lohn von Frauen* mit noch weniger wirtschaftlichen Möglichkeiten gemacht.

Eine ungleich härtere Ausbeutung und geplante Doppelbelastung passiert mit einer Selbstverständlichkeit, zu der es auch gehört, dass Frauen* Übergriffe erfahren – und zwar nicht nur die Verbalen.

Feministinnen haben viele Freiheiten, wie die Unabhängikeit einer Frau
von Ehemann und Vater ab 1977, erkämpft. Aber 2017 wird noch immer eine
Ärtzin verurteilt, weil sie Abtreibungen durchführt und darüber
informiert. Ebenfalls 2017 wurde dann das Sexualstrafgesetz geändert.
Dieses hat nun immerhin nicht mehr zur Vorraussetzung, dass die
Betroffene Spuren aus einer körperlichen Auseinandersetzung als Beweis
dafür tragen muss , dass sie sich gewehrt hat. Dennoch steht sie
nachwievor unter einem (vielleicht noch größeren) Rechtfertigungs- und
Erklärungsdruck und die Prämisse Nein-heißt-nein wird einfach immer noch
nicht durchgesetzt. Es liegt also noch viel im Argen, auch wenn eine
gesetzliche Gleichstellung und der Schutz vor Diskriminierung sich
weiter entwickeln.

Stufenweise Entkriminalisierung ist schon mal gut, Gleichberechtigung
wäre noch besser – aber um was es wirklich gehen muss, ist
Selbstbestimmung.

 

Antifeminismus als Teil rechter Ideologien

Antifeminismus stellt sich genau gegen diese Errungenschaften.
Die Frau soll zum Einen der Familie, dem Staat, der Nation unterstehen.
Zum Anderen macht sie eine ganz bestimmten Anforderung quasi zum Objekt
des öffentlichen Interesses – nämlich die der zur Reproduktion
verpflichteten Frau*. In die Selbstbestimmung von Frauen mischt sich die
BRD beispielsweise mit dem Abtreibungsparagraphen 218 ein. Der geht den
rückwärtsgewandten und chauvinistischen „LebensschützerInnen“ mit ihrer
fundamentalreligiösen und völkischen Motivation noch nicht weit genug –
wir kennen sie von ihren (Gebets-)Kundgebungen vor Kliniken und
Beratungsstellen: ALfA, CDL (Christdemokraten für das Leben, CDU/CSU),
„Europäische Ärzteaktion in den deutschsprachigen Ländern e.V.“, „Helfer
für Gottes kostbare Kinder e.V.“ etc.etc.etc. Einen der unzähligen
Knotenpunkte zwischen „Lebensschützer*innenszene“ und der AfD stellt die
Gründerin und Sprecherin der „Zivilen Koalition e.V.“, Beatrix von
Storch, dar. Die AfD biete Homohassern und AbtreibungsgegnerInnen „als
einzige relevante Partei (…) eine Zuflucht“, lobt so auch eine Frau
Kempf aus dem Bundesvorstand ALfA.Denn die AfD versucht,
Gleichstellungsgesetze auf palamentarischem Wege rückgängig zu machen.

Wie ihrem Parteiprogramm zu entnehmen ist, sieht sie nicht nur die
Familie als Keimzelle der Nation, sondern stellt sich explizit gegen
Schwangerschaftsabbrüche, Homosexualität und geschützten
Geschlechtsverkehr. Denn das sei „unvereinbar mit den vitalen Interessen
der Deutschen.“ Ähnlich wie andere Rechte, schwafelt sie von einer
„Schrumpfung der angestammten Bevölkerung“ und einem „naturgegebenen
Unterschiede zwischen den Geschlechtern“: Dem soldatischen Mann und der
fürsorglichen kinderreichen Mutter.
Außerdem möchte sich die AfD mit einer „gezielten Politik für Männer und
Väter“ an MännerrechtlerInnen anbiedern. PöblerInnen gegen
Gendermainstreaming in sozialen Medien haben ohnehin die Tendenz zu
einer rechtsnationalen Weltanschauung. Sie und die Nazis vom 3. Weg
bejubeln gemeinsam einen Höcke, der sagt: „Wir brauchen mehr
Männlichkeit.“ Und ein Bystron, der seiner Parteikollegin erklärt, dass
Frauen wie sie lieber an einer Stange tanzen sollten als Politik zu
machen, ist mit dieser Aussage genau ihr Mann. Wer so über Frauen* denkt
und spricht, hat dann auch kein Problem damit, so zu tun, als würde es
ihm um ihren Schutz gehen – solange es denn dabei hilft,
rassistischen Hass zu verbreiten. Dass dies das übliche Blabla von
Faschos ist und nicht das Geringste mit Feminismus zu tun hat, ist
allgemein bekannt.
Denn Feminismus bedeutet für eine befreite Gesellschaft ohne
Unterdrückung und Bevormundung zu kämpfen.

Feminismus darf sich nicht darauf beschränken, Antifeminismus abzuwehren
und dem allgemeinen sexistischen Backlash entgegen zu treten. Sich für
den Feminismus stark zu machen, ist die gelebte Solidarität unter
Frauen*!

 

Manche bezeichnen den Feminismus als Nebenwiderspruch, andere nennen ihn
eine Ausgeburt der Dekadenz. Dabei ist es doch so, dass der Kapitalismus
die Dynamik patriarchaler Strukturen wohl für sich nutzt, aber mit
seinem Verschwinden diese Ungleichheit unabhängig weiterbestehen kann,
sowie sie schon davor existierte.

 

Das Werkzeug, um sie zu zerlegen, ist der Feminismus.

http://feministsubversion.blogsport.eu
http://deconstructreality.blogsport.eu

Zugtreffpunkt: Solidarität ist kein Verbrechen!

[ 27. Oktober 2017; 14:30 bis 19:30. ] Freiheit für Sercem und alle politischen Gefangenen! Stopp aller Abschiebungen! Gegen jede Polizeigewalt! Zugtreffpunkt zur Antirepressionsdemo in Nürnberg: 27.10. // 14:30 Uhr unter der großen Anzeigetafel im Hauptbahnhof Aufruf: Nürnberg ist überall – überall ist Widerstand Am 31. Mai 2017 wurde aus einer Nürnberger Berufsschule ein Schüler von der Polizei aus der Klasse abgeführt, mit dem Ziel seine Abschiebung nach [...]

Kundgebung: Kein Schlussstrich! Kein VS!

[ 27. September 2017; 18:00 bis 19:00. ] Kundgebung: 27. September - 18 Uhr - Knorrstr. 139 (U-Bahn Am Hart) Von 1999 bis 2011 ermordete der „Nationalsozialistische Untergrund“ zehn Menschen, beging drei Bombenanschläge und zahlreiche Banküberfälle. In der Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex wirft ein Aspekt besonders viele Fragen auf: Die Rolle des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Dabei gilt es zu betonen, dass das genaue Ausmaß [...]

Antifa-Kongress Bayern 2017

“2017 kommt der Antifa-Kongress Bayern wieder nach München. Vom 3. bis zum 5. November wollen wir mit euch gemeinsam in Austausch treten, diskutieren, Perspektiven und Strategien entwickeln. In einer Reihe von Vorträgen werden wir uns mit rechten Bewegungen, Ressentiments und Ausgrenzung auseinandersetzen und an Debatten um Kapitalismuskritik, Geschlechterverhältnis und Alternativen zu den herrschenden Zuständen anknüpfen. Auch dieses Jahr soll der Kongress einen Rahmen zum Kennenlernen und Vernetzen bieten.
Außerdem werden wieder praktische Workshops, etwa zu Emotionaler Erster Hilfe, Stop-Deportation- und Demosani-Arbeit, auf dem Programm stehen. Und natürlich wird auch diesmal Party und Abgehänge nicht zu kurz kommen.”

Für ein solidarisches Schwabing – kein Platz für rechte Netzwerke!

Antifaschistische Demonstration mit Konzert von Zoo Escape

23.6. | 18:00 Uhr | Geschwister-Scholl-Platz (LMU)


Im Münchner Alltag wird die Identitäre Bewegung (IB) immer präsenter. Ein Banner, das Aktivist_innen von der Frauenkirche herunterließen, Propaganda-Aktionen an der Uni und am Rande von Demonstrationen, zahlreiche Störungsversuche und Angriffe auf linke Veranstaltungen – die Liste ist lang. Doch spätestens seitdem ihnen in Schwabing Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, und schon wenige Tage nach dem Einzug hunderte Sticker verklebt und unzählige Male das Logo der IB an Hauswände im ganzen Viertel gesprüht wurden , sollte klar sein,dass es sich bei den Identitären um ein Problem handelt, das weder ignoriert, noch totgeschwiegen werden kann.

Deshalb findet am 23.06 eine Demo durch Schwabing statt, auf der wir ein klares Zeichen dafür setzen möchten, dass Nazis und Rechtspopulisten in unserer Stadt keinen Platz haben!

Unterstützer_innen:
Antifaschistischer Aufbau München, Deconstruct Reality, Antifa nt, ver.di AK gegen Rechts, Antikapitalistische Linke München, DIE LINKE OV Nord, ver.di Jugend München, Nicole Gohlke MdB, Ates Gürpinar Direktkandidat DIE LINKE, Fachschaft Soziologie der LMU, SDS München, Waffen der Kritik München