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Bericht: Revolutionärer 1. Mai in München

Am 1. Mai, dem internationalen Kampftag der ArbeiterInnenklasse, gehen weltweit Millionen Menschen auf die Straße, um gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu demonstrieren. Dabei ging und geht es auch immer schon darum, eine Welt jenseits des Kapitalismus greifbar zu machen: eine Welt  ohne Hunger, ohne Krieg, ohne Ausbeutung, Armut und Leistungszwang für Profitinteressen. Eine Welt, in der alle Menschen solidarisch zusammenleben und selbst entscheiden, wie und was produziert wird.

Auch in München gab es jetzt bereits zum dritten Mal in Folge einen revolutionären Block auf der Gewerkschaftsdemo. Mehr als 150 Menschen, deutlich mehr als im letzten Jahr, schlossen sich dem Block an. Darunter viele, die gegen das geplante neue Polizeiaufgabengesetz in Bayern protestieren und ihre Solidarität mit den kämpfenden KurdInnen in Afrin und Rojava ausdrücken wollten. Viele Fahnen der kurdischen Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG/YPJ, die in Syrien gegen den faschistischen IS kämpfen, wurden gezeigt. Die Münchner Polizei umstellte den Block schon zu Beginn mit USK und Zivilbeamten, filmte durchgängig und bedrohte alle, die sich gegen diesen einschüchternden  Einsatz zur Wehr setzten. Anscheinend war auch der Plan der Polizei, Menschen nach der Demo wegen dem Tragen angeblich verbotener Fahnen festzunehmen, aber durch geschlossene Abreise des Blocks am Marienplatz, während gleichzeitig andere Leute die Greiftrupps der Bullen abdrängten, konnten Festnahmen verhindert werden.

Weiter ging es in der Glockenbachwerkstatt. Hier feierten ca. 300 Menschen bei guter Stimmung und schönem Wetter zu Live Ska, HipHop und Punk bis in die Nacht den revolutionären 1. Mai. Hier ein paar Eindrücke:

 Danke an alle die mitgeholfen haben und dabei waren!

Auch in München gibt’s Widerstand! Organisiert euch! Wir sehen uns wieder am 10. Mai auf der Demo gegen das Polizeiaufgabengesetz!

Für eine Welt ohne Ausbeutung! Für eine revolutionäre Perspektive!

Info zum 1. Mai 2018

Der 1. Mai ist der Kampftag aller arbeitenden Menschen.
Gemeinsam wollen wir auf die Straße gehen, diskutieren, feiern, aufbauen! Auf der ganzen Welt, so auch in München. Hier alle Termine und Links zusammengestellt.

Veranstaltung im Vorfeld:

Vortrag und Diskussion: Revolutionäre Gewerkschaftsarbeit

Montag 23.4., 19:30 Kulturladen Westend

Am 1. Mai in München:

Revolutionärer Block auf der DGB-Demo

9:30 Uhr Gewerkschaftshaus

Revolutionäres 1. Mai Fest

ab 16 Uhr, Glockenbachwerkstatt

Texte

Gemeinsamer bundesweiter Aufruf mehrerer Gruppen zum revolutionären 1. Mai

1. Mai Zeitung von Perspektive Kommunismus

Die Zukunft gehört uns: Heraus zum 1. Mai!


Die Zukunft gehört uns: Organisieren, Kämpfen, Gegenmacht aufbauen!

Wir leben im Kapitalismus. Für den Großteil der Menschen kein Grund für Freudentänze: das lässt sich auch in Europa nicht mehr verbergen. Was sich in den letzten zehn Jahren allein hier abgespielt hat, sollte Grund genug sein, mit dieser zerstörerischen Gesellschaftsordnung Schluss zu machen.

Obwohl die Menschheit einen ungeheuren Reichtum erarbeitet, kommt dieser einer immer kleiner werdenden Anzahl an Menschen zugute, während es Milliarden am Allernötigsten fehlt: Heute besitzen die 8 reichsten Männer soviel wie die ärmere Hälfte der Menschheit. Auf den internationalen Zusammenbruch von Teilen des Finanzsystems 2008 folgten, gerade aus Deutschland, milliardenschwere staatliche Hilfspakete an Banken, während Lohnabhängige sich mehr denn je mit unsicheren Jobs, dem Hartz4-Teufelskreis und Altersarmut herumschlagen müssen. In Griechenland wird die Bevölkerung von den EU-Institutionen gezwungen, für einen Staatsbankrott zu zahlen, der von den implodierenden Finanzmärkten und dem Profitstreben einer kleinen Kapitalistenklasse hervorgerufen wurde. Die Ukraine wurde zum failed state – mitten in Europa, zum wirtschaftlich am Boden liegenden Anhängsel von EU-Kapital und zur Spielwiese bewaffneter FaschistInnen, während die NATO den dortigen Konflikt zur Mobilmachung gegen Russland nutzt. Im Mittelmeer lassen die EU-Staaten zehntausende Menschen sterben, die vor Krieg und Armut in Afrika und dem Nahen Osten fliehen. Gleichzeitig erzielt Deutschland einen neuen Highscore im Export von Waffen in die dortigen Krisengebiete und zwingt afrikanische Länder in Freihandelsabkommen, die die Märkte dort mit Billigprodukten aus Europa überschwemmen und Hunderttausende arbeitslos machen.

Zusätzlich steuert die Menschheit mit dem Klimawandel auch ökologisch auf eine Katastrophe zu. Nationalistische Parteien und Massenbewegungen setzen sich, nicht nur in Europa, mit Leidenschaft für die Zuspitzung der Krisenpolitik ein, kreieren Sündenböcke und streben nach der Disziplinierung der Ausgebeuteten im Sinne ihrer Großmachtphantasien. Dieser kurze Abriss genügt, um sich die aktuelle Dimension kapitalistische Herrschaft vorzustellen.

Diese Gesellschaftsordnung trägt Krieg, Krisen und Armut in sich. Dem ein Ende zu setzen, muss das Ziel sein, ist aber auch eine handfeste Herausforderung: Sie erfordert nichts weniger als die Umkehrung der Herrschaftsverhältnisse; die Enteignung der besitzenden Minderheit durch die besitzlose Mehrheit und den Aufbau von Strukturen, in denen wir selbst über unser Leben bestimmen. Allen, die in diesem System alles geben müssen, aber wenig zu gewinnen haben, eröffnet ein solcher Umsturz neue und lebenswerte Perspektiven. Eine Gesellschaft, die auf Solidarität und der bewussten Verwaltung und Verteilung all der gesellschaftlichen Potenziale und Reichtümer beruht, anstatt auf Verwertung und Profitstreben. Eine neue Art des Zusammenlebens – kollektiv, freiheitlich, solidarisch.

Seit Jahrhunderten kämpfen Arbeiterinnen und Arbeiter in unzähligen Ländern gegen Ausbeutung, für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn. Die revolutionäre Bewegung der ArbeiterInnen hat aber immer auch für den Bruch mit dem Bestehenden und eine andere Welt gekämpft.

Unser Kampf ist international!
Der 1. Mai steht wie kein anderer Tag in dieser Tradition. Ausgerufen wurde er von der internationalen sozialistischen Bewegung als Kampftag und in Erinnerung an die opferreichen Streiks und Massenkämpfe für den 8-Stunden-Tag in den USA zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Davon ist auf den meisten Veranstaltungen zum 1. Mai leider nicht mehr viel zu spüren: Ein Ritual mit ein bisschen Arbeiterflair, mit eingeübtem Demo-Spaziergang, Gewerkschaftsrede und Bratwurstfest. Etwas mehr soziale Gerechtigkeit in der Rhetorik und rote Farbe im Versammlungsbild als sonst.
Die ArbeiterInnenbewegung scheint sich bequem zwischen Tarifverhandlungen und erhobener Zeigefingerpolitik eingerichtet zu haben. Bei allem Respekt für das Hochhalten gewerkschaftliche Maifeierlichkeiten, bei aller Notwendigkeit der alltäglichen Kämpfe um die Verbesserung der Situation der Lohnabhängigen: Der 1. Mai bleibt ein Tag, für den RevolutionärInnen hingerichtet wurden, der den Generalstreik in sich trägt, der mit Wut und Kampfgeist begangen wird! In Istanbul nehmen GewerkschaftlerInnen und Linke Jahr für Jahr heftige Kämpfe mit der Staatsmacht in Kauf, um sich auf dem Taksim-Platz versammeln zu können. In Griechenland wurde am 1. Mai 2017 zu 24-stündigen Streikaktionen aufgerufen.

Wir wollen diese internationale Traditionen aufgreifen und sichtbar machen, dass der konsequente Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung nicht von der revolutionären Überwindung dieses Systems zu trennen ist.

Wohin es geht
Die Perspektive einer kommunistischen Gesellschaft ist konkret, genauso wie der Weg dorthin. Es geht nicht nur darum, die Angriffe von Staat, Kapital und Reaktionären abzuwehren, sondern um den Aufbau einer Gegenbewegung. Proteste sind kurzweilig – mal militant, mal breit angelegt. In jedem Fall immer davon bedroht, als zahnlose Opposition integriert oder von staatlicher Repression zermürbt zu werden. Um die verschiedenen Kämpfe zu entwickeln, Bezüge herzustellen und einen gemeinsamen Weg zum revolutionären Bruch zu finden, führt kein Weg daran vorbei, sie in einer organisierten Gegenmacht zu bündeln.

Das ist keine neue Erkenntnis: in illegalen Zirkeln, Parteien und Organisationen haben sich die revolutionären Kerne der ArbeiterInnenbewegung von Anfang an zusammengefunden, um dem Kampf gegen den Kapitalismus Richtung und Form zu geben. Auf diese lange Tradition können wir zurückgreifen. Dabei geht es nicht darum, alte Rezepte heilig zu sprechen, sondern Erfahrungswerte, Methoden und Prinzipien für die Realität des 21. Jahrhunderts zu übersetzen und neue zu finden. Der Kampf für eine kommunistische Gesellschaft ist heute für die Allermeisten kaum wahrnehmbar. Um das langfristig zu ändern und im richtigen Moment auf die Erschütterungen des Systems reagieren zu können, brauchen wir ein Zusammenwirken, das die Aktivität von Einzelnen in kollektive Stärke verwandelt. Kein vorgesetzter Apparat, sondern eine Bewegung von unten. Eine Baustelle, die es mit Verstand, Herz und Verantwortung anzupacken gilt. Weder Besserwisserei noch blinde Aktionswut helfen uns dabei weiter.

Praktische und verbindliche Arbeit in den verschiedenen Feldern des Widerstands, die Radikalisierung von politischem und sozialem Unmut, das Aufzeigen gemeinsamer Klasseninteressen der Ausgebeuteten und Unterdrückten, das gezielte Ansprechen und Aktivieren von Lohnabhängigen, politische Kontinuität und Schutz gegen staatliche Kriminalisierung, Überwachung und Durchleuchtung – das sind Grundpfeiler einer revolutionären Organisierung. Und das anzupacken, ist alles andere als utopisch!
Die Widersprüche im Kapitalismus spitzen sich zu – mit oder ohne uns. Ansätze für den Kampf gegen diese Verhältnisse sind zur Genüge vorhanden. Die Herausforderung ist es, sie als Motor für eine wirkliche Gegenbewegung zu nutzen.

Revolutionäre Zusammenschlüsse sind aber nicht nur Werkzeug für den Umsturz. Sie sind zugleich Keimzelle für alles Danach. Wir rütteln nicht nur unnachgiebig an den Verhältnissen, sondern gründen unsere Zusammenarbeit schon heute auf Solidarität, Kollektivität und Verantwortungsbewusstsein. Grundsätze des Zusammenlebens, auf denen es eine neue Gesellschaft aufzubauen gilt!

Leistet Widerstand gegen die täglichen Zumutungen des Kapitalismus!
Organisiert Euch! Kämpft mit uns! Heraus zum revolutionären 1. Mai!

Antikapitalistische Linke München | Linke Aktion Villingen-Schwenningen | Prolos Nürnberg | Roter Aufbau | Revolutionäre Aktion Stuttgart | Siempre*Antifa Frankfurt

Auf die Straße am 1. Mai!

Frankfurt
10:30 Uhr, Revolutionärer Block, Güntersburgpark

Hamburg
18:00 Uhr, Revolutionäre Demo, Hauptbahnhof

München
9:30 Uhr, Revolutionärer Block, Gewerkschaftsdemo, DGB-Haus

Nürnberg
11:30 Uhr, Revolutionäre Demo
Gostenhofener Hauptstr./Bauerngasse

Schwenningen
10:00 Uhr, Antikapitalistische Beteiligung,
Gewerkschaftshaus

Stuttgart
10:00 Uhr, Antikapitalistischer Block, Gewerkschaftsdemo, Marienplatz
11:30 Uhr Revolutionäre Demo, Schlossplatz

Das war der Erste Mai in München

Revolutionärer Block, Bullenübergriff auf kurdische GenossInnen und buntes Fest in der Glockenbachwerkstatt – die erste Bilanz des 1. Mai 2017 in München

Um 10 Uhr morgens versammelten sich 2-3.000 GewerkschafterInnen vor dem Münchner DGB-Haus zur traditionellen 1. Mai-Demonstration durch die Innenstadt. Auch diesmal lief in der Demo ein revolutionärer Block, zu dem die „Initiative Revolutionärer 1. Mai“ aufgerufen hatte.

Der Block hat sich inzwischen erfolgreich als Anlaufpunkt in der Gewerkschaftsdemo für verschiedene revolutionäre Gruppen und EinzelaktivistInnen etabliert.

Wir hatten die Umgebung des Auftaktortes schon im Vorhinein mit unserer Erklärung an die GewerkschafterInnen zum Ersten Mai verschönert und hoffen dass diese die ein oder AndereN Schulz-Fan erreicht hat.

Das kriminalisierte Transparent

Zu einem Bullenübergriff kam es gleich zu Beginn der Demo. Der übereifrige Einsatzleiter entriss kurdischen GenossInnen ein Transparent mit der Aufschrift: „Solidarität mit Shengal & Rojava heißt PKK-Verbot aufheben“. Begründung: ein angeschnittenes Symbol am Rande des Transparents stelle einen Verstoß gegen das PKK-Verbot dar. Der Block zeigte sich lautstark solidarisch mit den kriminalisierten kurdischen GenossInnen und forderte: “Weg mit dem Verbot der PKK!” Den betroffenen GenossInnen droht jetzt ein Strafverfahren.

Erstmals seit langem in München marschierten übrigens wieder bewaffnete Arbeiter mit Gewehren auf der 1. Mai-Demo. Ok, diesmal zwar nur als Reenactment kommunistischer Revolutionsversuche 1918-1923 in Kostümen und mit hölzernen Gewehrattrappen. Aber der Anfang ist gemacht…

Im Anschluss feierten ca. 250 Menschen den revolutionären 1. Mai weiter in der Glockenbachwerkstatt.

Neben Auftritten lokaler Bands wurden überall alte und neue Traditionen gepflegt. So gab es Schafkopfrunden (erstmals mit linkem Kartendeck) zu live Akkordeonmusik, Essen und Kuchen gegen Spende, Infostände mehrerer Organisationen und das schon Kult gewordene Dosenwerfen auf WichserInnen verschiedener Couleur. Auch wurde erstmals die Kampagne “Südblock G20” vorgestellt und Karten für die Busfahrt im Juli nach Hamburg verkauft. Der Soli-Mexikaner zur finanziellen Unterstützung der G20-Proteste durfte dabei natürlich auch nicht fehlen.

Wir danken allen, die mit uns auf der Straße waren und gemeinsam gefeiert haben!

Weg mit dem Verbot der PKK!

Es lebe der 1. Mai! Für eine revolutionäre Perspektive!

Auf die Straße am 1. Mai! Für eine revolutionäre Perspektive!

Am Montag ist es so weit: kommt in den revolutionären Block auf der Gewerkschaftsdemo zum 1. Mai! Los gehts um 9:45 am DGB Haus.

Und danach:

Revolutionäres 1. Mai Fest & Konzert ab 16 Uhr in der Glockenbachwerkstatt

mit: Kaffee / Kuchen / VoKü / Infostände / Biergarten / Livemusik

Bands (ab 18 Uhr):

Gruppe 10. Mai
(Post-Hippie-Folk)
https://www.facebook.com/Gruppe10Mai/

Maggie on the roxx
(Poprock)
https://www.facebook.com/maggieontheroxx/

Endlich schlechte Akkustik
(Akkustik Punk)
https://www.facebook.com/endlichschlechtemusik/

autozynik
(Polka Pathos Punk Rock)
https://www.facebook.com/autozynik/

Eintritt frei!

1. Mai Zeitung von Perspektive Kommunismus erschienen

Klassenkampf, Revolution, Sozialismus – im Kontext des 1. Mai setzen wir die Forderung nach einer Perspektive jenseits des Kapitalismus auf die Tagesordnung. Weltweit gehen am internationalen Kampftag der ArbeiterInnenklasse Menschen auf die Straße, um für ein selbstbestimmtes Leben und gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu demonstrieren.

Gründe auf die Straße zu gehen gab es im vergangenen Jahr viele. Sei es das Erstarken der Rechten, die Angriffe auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Lohnabhängigen oder die zunehmende imperialistische Aggression, die immer wieder neue Kriege nach sich zieht.

Am 1. Mai führen wir die Kämpfe aus den verschiedenen Teilbereichen revolutionärer Politik zusammen. Denn ohne eine Überwindung der kapitalistischen Verhältnisse werden diese gesellschaftlichen Widersprüche immer wieder aufbrechen. Auch 2017 beteiligen wir, die in Perspektive Kommunismus organisierten Gruppen, uns bundesweit in mehreren Städten an den antikapitalistischen 1. Mai-Aktivitäten. Die Zeitung zum Revolutionären 1. Mai beinhaltet Informationen, Analysen und Debattenbeiträge zu aktuellen politischen Themen.

Themen: Leitartikel – Unsere Wahl: Klassenkampf, Revolution, Sozialismus. | Geschichte: 100 Jahre Oktoberrevolution | Klassenkampf: Kapitalismus macht krank | Kampagnen: Gemeinsam gegen den G20-Gipfel in Hamburg | Internationalismus: Nein zur Diktatur in der Türkei! | Kreuzworträtsel & Termine

Die Zeitung kann gerne über die Homepage von Perspektive Kommunismus bestellt werden, oder ihr holt euch eure bei uns am 1. Mai ab!

1.Mai-Zeitung 2017 als PDF

1. Mai 2016 – Aktivitäten am Internationalen Kampftag

Revolutionäre Demo in Berlin

[Bericht von Perspektive Kommunismus]

Rund um den Globus beteiligten sich am 1. Mai 2016 Menschen an Aktivitäten zum internationalen Kampftag der lohnabhängigen Klasse. In Seattle, Santiago, Bogota, Istanbul, Paris, London und vielen weiteren Städten zogen AktivistInnen mit Demonstrationen durch die Städte um gegen die Auswüchse des globalen Kapitalismus und für eine revolutionäre Perspektive einzutreten. In zahlreichen deutschen Städten ließen es sich ebenfalls tausendeMenschen nicht nehmen am 1. Mai für eine solidarische Gesellschaft und gegen Sozialabbau, Aufrüstung, Rechtsruck und imperialistische Kriege auf die Straße zu gehen.

Mobilisierung

Bereits Wochen vor dem ersten Mai hat für viele Strukturen die lokale und bundesweite Mobilisierung begonnen, um auf die Aktivitäten rund um den 1. Mai und dessen nach wie vor aktuelle Bedeutung für die Klasse der Lohnabhängigen aufmerksam zu machen. Mit Flugblättern, Veranstaltungen, der Arbeit in Bündnissen und Verschönerungen des Stadtbildes wurde versucht möglichst breite Kreise der Bevölkerung zu erreichen und zu einer Teilhabe an den Aktionen und einer weiterführenden Organisierung zu animieren.

Wie in den Vorjahren gab es auch dieses Jahr wieder eine “1.Mai-Zeitung” von Perspektive Kommunismus um die Mobilisierung zu unterstützen und weitergehende Informationen und Anlaysen zu liefern. Mit einer Auflage von über 10.000 Exemplaren und einer organisierten Massenverteilung unter anderem im öffentlichen Nahverkehr und vor Betrieben ist es gelungen auch abseits der üblichen Szenekreise antikapitalistische und revolutionäre Positionen sichtbar zu machen. Ergänzt wurden die Verteilaktionen mit der Plakatierung großflächiger Plakate im Format DIN A0 mit dem Motto “Alternativlos: Solidarität statt Konkurrenz – Kapitalismus abschaffen”.

Aktivitäten am 1. Mai

In Berlin beteiligten sich etwa 250 Menschen unter dem Motto “Klassenkampf kennt keine Grenzen” am klassenkämpferischen Block auf der DGB-Demonstration. An der darauf folgenden Revolutionären 1.Mai Demonstration beteiligten sich trotz vorherigem Verbot der Polizei rund 20.000 Menschen. In Redebeiträgen wurde auf die Notwendigkeit der Organisierung des Klassenkampf von unten gegen die bestehenden Macht- und Herrschaftsverhältnisse aufmerksam gemacht – und zwar nicht nur am 1. Mai, sondern an allen 365 Tagen des Jahres.

In Hamburg beteiligten sich rund 300-400 Menschen am klassenkämpferischen und antikapitalistischen Block des Rise-Up! Bündnis auf der DGB-Demo. Unter dem Motto “United we fight – Solidarität statt Konkurrenz” ging es den TeilnehmerInnen darum, die verschiedenen Basiskämpfe zusammenzubringen und eine Perspektive jenseits von Sozialpartnerschaft und Kapitalismus wahrnehmbar zu machen.

Dem Aufruf des Antikapitalistischen Bündnis Mannheim zur Teilnahme am antikapitalistischen Block auf der Gewerkschaftsdemo folgten rund 500 Menschen. Trotz Schikanen der Polizei zu Beginn der Demonstration ließen es sich AktivistInnen nicht nehmen auch mit Pyrotechnik und einer Transpiaktion während der Demo für eine antikapitalistische Perspektive zu werben.

Auf der Gewerkschaftsdemonstration in München gab es erstmals seit längerer Zeit wieder einen eigenständigen revolutionären Block. Im Vorfeld hatte es unter anderem Proteste gegen die “Union-Busting”-Kanzlei Schreiner & Partner gegeben. Im Anschluss an die Demo beteiligten sich viele AktivistInnen an der 1.Mai-Party in der Glockenbachwerkstatt.

In Stuttgart begann der Revolutionäre 1. Mai mit einem Antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo. Trotz der kräftezehrenden Proteste gegen den Parteitag der AFD am Tag zuvor beteiligten sich im Anschluss an die Gewerkschaftsdemo dann noch etwa 500 Menschen an der revolutionären Demonstration. Begleitet wurde die Demo von zwei Transpiaktionen, Pyro-Technik und Redebeiträgen. Thematisiert wurde unter anderem die Repression gegen AktivistInnen am Vortag und die Notwendigkeit der Solidarität mit Rojava.
Im Anschluss beteiligten sich mehrere hundert Menschen am Internationalistischen Straßenfest im Linken Zentrum Lilo Herrmann.
Mit vielfältigen, entschlossenen und militanten Protesten ist es gelungen am 30.4. ein deutliches Zeichen gegen Rassismus zu setzten und einen Tag später mit einer eigenständigen Demonstration für eine revolutionäre Perspektive auf die Straße zu gehen.

In Villingen-Schwenningen beteiligten sich etwa 80 Leute an der diesjährigen Demonstration zum 1.Mai. Mit Parolen, Transparenten und Reden wurde unter anderem der aktuelle Rechtsruck thematisiert und die Notwendigkeit von Klassensolidarität, sowie der Überwindung der Spaltungsversuche der ArbeiterInnen durch die Herrschenden betont.

Außer in den Städten in denen die Gruppen von Perspektive Kommunismus an revolutionären 1.Mai-Aktivitäten beteiligt waren, gab es solche auch in Nürnberg und Köln, sowie weitere revolutionäre Demos in Hamburg und Berlin. An der schon lange traditionellen Demonstration in Nürnberg beteiligten sich wie auch in den vergangenen Jahren mehrere Tausend Menschen, an der Vorabenddemo in Köln einige hundert.

…to be continued

Schwerpunkt der politischen Arbeit zu den 1.Mai Aktivitäten und auch zu den Protesten gegen den AFD-Bundesprogrammparteitag der AFD am 30.04.2016 lag wie sonst auch auf lokaler Ebene. In vielen Städten ist es mitlerweile gelungen wahrnehmbare Aktionen am 1.Mai zu etablieren und als festen Termin in der politischen Praxis zu verankern. Dabei ist es auch gelungen, das Zusammenspiel aus inhaltlichen Veranstaltungen und Puplikationen, sowie einem kämpferischen und sichtbaren Ausdruck auf der Straße weiter auszubauen. In einigen Städten waren die TeilnehmerInnenzahlen dieses Jahr um einiges geringer als in den Vorjahren, woran sich sicherlich auch nicht genutzte Potentiale der Mobilisierung wiederspiegeln.

Mit dem Projekt der Plattform “Perspektive Kommunismus” ist es auch 2016 gelungen über den lokalen Rahmen hinaus bundesweit eigene inhaltliche Stoßrichtungen anzuschlagen und mit der Zeitung, Plakaten, Aufklebern und einem Aufruf die Notwendigkeit des revolutionären Aufbauprozess zu thematisieren.

Mehr Bilder dazu auf Indymedia

Zeitung von Perspektive Kommunismus zum 1. Mai 2016

Perspektive Kommunismus | Mai 2016
www.perspektive-kommunismus.org

Revolutionärer 1. Mai in München

Das war der 1. Mai in München! Solidarische Grüße an alle, die mit uns
auf den Straßen waren, am Samstag gegen den AfD-Parteitag in Stuttgart,
am Sonntag bei der 1. Mai Demo, und dann den Kampftag der internationalen
ArbeiterInnenklasse abends in der Glocke gefeiert haben. Nächstes Jahr
werden wir noch mehr sein!
SAM_4331 SAM_4334 SAM_4339 SAM_4345 SAM_4346

Kanzlei Schreiner&Partner, Josephsplatz … hilft Chefs, ihre Angestellten fertig zu machen

Infos zu den Machenschaften der Münchener Kanzlei Schreiner & Partner und unserer gemeinsamen Aktion dagegen am Dienstag 12.4.

+++”Die Kündigung von ‘Low Performern”+++”So flexibilisieren Sie Ihre Arbeitsverhältnisse”+++”So werden sie ihren Betriebsrat los”+++

Damit bewirbt die Anwaltskanzlei “Schreiner & Partner” bundesweit ihre Schulungsseminare für Arbeitgeber_Innen, Personaler_Innen und leitende Angestellte. Dort bringen ihnen die Jurist_Innen bei, wie sie gegen Betriebsrät_Innen und Gewerkschafter_Innen vorgehen und die Rechte ihrer Beschäftigten aushebeln können.
“Schreiner & Partner” wollen ein ganzes Repertoire an Methoden vermitteln, um Arbeitnehmer_Innen zu drangsalieren und Betriebsräte anzugreifen – wie einige Beispiele aus deren Seminarplan zeigen: -Krankheit und Fehlverhalten als Kündigungsgrund -So gestalten sie kreativ Kündigungsgründe -Lohnkürzungen durch betriebsbedingte Änderungskündigung -Wie löse ich einen bestehenden Betriebsrat auf? -Anti-Gewerkschaftsstrategie: So reduzieren Sie den Einfluss von Gewerkschaften im Betrieb
Die Masche ist klar: ARBEITSRECHT BIEGEN, ARBEITER_INNEN BESPITZELN, GEZIELT MOBBEN, SOLIDARITÄT UNTER DEN BESCHÄFTIGTEN BEKÄMPFEN!

Es gibt zahlreiche Fälle, in denen Unternehmen gezielt Psychoterror gegen Angestellte und Betriebsrät_Innen ausübten. Dabei ist ein Betriebsrat gesetzlich verankert und demokratisch gewählt, um die Angestellten im Betrieb gegenüber den Arbeitgeber_Innen zu vertreten. Es ist das Recht aller Lohnabhängigen, sich in Gewerkschaften für ihre Interessen zu organisieren. Was “Schreiner & Partner” schult, ist der gezielte Angriff auf die Rechte von Beschäftigten.
Auf der Abschussliste stehen Arbeitnehmer_Innen auch, wenn sie zu wenig Leistung bringen können (“Low Performer”). Wenn ein Angestellter schwer erkrankt, ist das im Jargon von “Schreiner & Partner” ‘störendes Arbeitnehmerverhalten’. Dagegen empfiehlt die Kanzlei den Einsatz von Privatdetektiven, Videoüberwachung und Datenschnüffelei, um Beschäftigte kostengünstig loszuwerden. Der Journalist Günter Wallraff hat aufgedeckt, dass eine Referentin sogar vorschlug, den Vorwurf der sexuellen Belästigung zu konstruieren, um leichter kündigen zu können!*

Es ist kein Zufall, das diese Methoden in den Betrieben zunehmen. Aufgrund der Krise geraten die Unternehmen in verstärkte Konkurrenz untereinander, versuchen Kosten zu drücken mit Befristungen, Zeitarbeit, Lohndumping und Entlassungen. Um das durchsetzen zu können, müssen sie den Widerstand der Beschäftigten schwächen, uns Kolleg_Innen gegeneinander ausspielen. Um so wichtiger ist es, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Nur gemeinsam können wir gegen die Verschlechterung unserer Arbeitsbedingungen kämpfen.
Erfreulicherweise gibt es immer häufiger Proteste gegen Schreiner, manche Seminare wurden so sogar verhindert! Wir tragen unseren Protest jetzt vor die Münchner Niederlassung der Kanzlei:

Kundgebung Dienstag 12. April 17 Uhr Josephsplatz U-Bahn U2

Schluss mit den betriebsrats- und gewerkschaftsfeindlichen Schulungen!

*Quelle: Günter Wallraffs Buch ” Aus der schönen neuen Welt”, Köln 2012

Initiative Revolutionärer 1. Mai
AAUD – assoziation autonomer umtriebe [dachau], al[m] – antikapitalistische linke münchen, FAU – Freie ArbeiterInnen-Union München, GAM – Gruppe Arbeitermacht, OASE – Kollektiv

 

Solidarität sprengt alle Grenzen – Auf die Straße am 1. Mai!

1.MAI: DEMO 9:45 Uhr Gewerkschaftshaus ++++ Internationales Fest POWER TO THE PEOPLE 15:00 Uhr Glockenbachwerkstatt

Warum sind Millionen Menschen auf der Flucht, auf der verzweifelten Suche nach einem Leben in Sicherheit und Würde? Weil der Kapitalismus sie zwingt, zu fliehen. Wie durch die Kriege in Syrien, Irak oder Afghanistan, wo zahlreiche Staaten – auch Deutschland – miteinander um Machteinfluss und profitable Märkte ringen. Oder weil in Afrika subventionierte EU-Agrarexporte und Landraub internationaler Investoren die Lebensgrundlage der Kleinbauern vernichtet haben. Viele Menschen in Deutschland haben jetzt Angst, das Geld würde nicht ausreichen für alle: für Einheimische und Geflüchtete. Denn auch hier bedeutet der Kapitalismus für die Mehrheit der Bevölkerung: Krise ohne Ende, unsichere Jobs, teurere Mieten und Lebenshaltungskosten bei gesunkenen Reallöhnen, steigendes Armutsrisiko und schrumpfende Renten.
Doch die Wahrheit ist: Jährlich fließen Billionen Dollar als Profite aus den Entwicklungsländern in die westlichen Industriestaaten. Menschen weltweit – der Arbeiter in Chinas Elektronik-Industrie, die Näherin für C&A in Bangladesch, der afrikanische Pflücker im spanischen Tomatengewächshaus – finanzieren durch ihre extreme Ausbeutung die Profite deutscher Unternehmen. Für Millionen Menschen ist Flucht die einzige Alternative zu Tod und Elend. Schon deswegen hat jeder Mensch das Recht, dorthin zu gehen, wo eine menschenwürdige Existenz möglich ist, und dort gleichberechtigt zu leben – Also auch nach Deutschland.

Wer soll das bezahlen? – Es gibt genug für alle!
In Deutschland werden jedes Jahr 3 Billionen an Waren und Dienstleistungen produziert. Es gibt rund 8 Billionen Euro Vermögen. Im Durchschnitt besitzt jede/r theoretisch also fast 100.000 Euro… Doch in Wahrheit teilt sich die ärmere Hälfte der Bevölkerung nur 1 Prozent des Vermögens – dagegen besitzen nur die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung (ca. 8 Millionen Menschen) etwa 74 Prozent !! Das ist die kapitalbesitzende Klasse. Banken, Konzerne und Immobilien sind ihr Eigentum. Ihren Reichtum verdankt sie nur der Ausbeutung von Lohnabhängigen und entzieht ihn der Gesellschaft. Jährlich hinterziehen die Vermögenden in Deutschland mit legaler und illegaler Steuerflucht 50 bis 100 Milliarden Euro. Wegen ihrer Profite fehlt uns allen schon seit Jahren das Geld für angemessene Lohnerhöhungen, öffentlichen Wohnungsbau, Schulen und Lehrkräfte, Krankenhäuser und Pflegepersonal und vieles mehr – und nicht wegen der Geflüchteten!

Keine Alternative zur Enteignung
Freiwillig wird die kapitalbesitzende Klasse nichts von ihrem geraubten Reichtum der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Der Staat und alle regierenden Parteien beschützen sie und kürzen lieber mit Schuldenbremsen die öffentlichen Haushalte, anstatt Unternehmen und Vermögen wenigstens angemessen zu besteuern. Das kapitalistische System ist nicht reformierbar. Wir müssen die Kapitalbesitzenden enteignen, alle ihre Betriebe und Vermögen beschlagnahmen und in öffentliches Eigentum überführen. Dann wird alles, was die Gesellschaft produziert, endlich für die Bedürfnisse der gesamten Gesellschaft zur Verfügung stehen und den größtmöglichen Wohlstand für alle gewährleisten.
Lohnabhängige in Deutschland, in Griechenland, Flüchtlinge, sie sind trotz aller Unterschiede gemeinsam die Leidtragenden des kapitalistischen Ausbeutungssystems. Unsere Einheit im Kampf wäre unbesiegbar. Genau deswegen verbreiten rassistische Bewegungen wie CSU, AfD, Pegida oder NPD ihre „Grenzen dicht“-Parolen. Angst schüren, Hass säen, so wollen sie einheimische Lohnabhängige aufhetzen und ausspielen gegen die noch ärmeren Flüchtlinge. Unternehmerverbände fordern Mindestlohn-Absenkung für AsylbewerberInnen, um die brutale Konkurrenz um Arbeitsplätze anzuheizen. Kein einziger Euro, den sie bei Flüchtlingen streichen, danach deutschen Lohnabhängigen, Arbeitslosen oder RentnerInnen zugute kommen!

Gegen die Welle rassistischer Hetze und Terroranschläge – allein laut BKA täglich mindestens 3 Angriffe auf AsylbewerberInnen – müssen wir entschlossenen Widerstand organisieren. Die Verteidigung gegen RassistInnen rechtfertigt alle Mittel, die notwendig sind: selbstverständlich auch militante Gegenwehr! Lassen wir uns nicht durch rassistische Parolen spalten. Die Grenzen verlaufen zwischen oben und unten. Ausbeutung und Verarmungspolitik betreffen uns alle, alle Lohnabhängigen. Die spontane Solidarität tausender Menschen mit den ankommendenden Flüchtlingen im Herbst 2015 kann zum Fundament eines gemeinsamen solidarischen Kampfs werden. In Göttingen beispielsweise wurde ein leerstehendes Haus besetzt und ist jetzt Sozialzentrum und Unterkunft für Wohnungslose und Flüchtlinge. Dem ständigen Klassenkampf von oben müssen wir den Kampf unserer Klasse – der Arbeiterinnen und Arbeiter – entgegensetzen.
Wer nicht länger unter Armutslöhnen, niedrigen Renten, HartzIV-Schikanen und dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen leiden will – der/die muss sich organisieren, streiken, das bestehende politische System angreifen.
Der Kapitalismus ist in der Krise und verlängert seine Existenz nur noch auf Kosten aller erkämpften sozialen Errungenschaften. Wir brauchen dringender denn je eine Gesellschaft, die nicht auf Ausbeutung beruht, sondern in der alle nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen teilhaben, wo Solidarität statt Konkurrenz das wichtigste Prinzip ist.

Wir brauchen eine Wirtschaft, in der gemeinsam geplant wird, was und wie produziert werden soll. Notwendig ist die kollektive Verfügung über alle Güter und Reichtümer, alle wissenschaftlichen Potenziale der Gesellschaft, die heute nur privatem Profit dienen. Sozialismus oder Barbarei.

Für eine revolutionäre Perspektive –
Wir schaffen das!

Zuerst gehts gemeinsam auf die traditionelle 1.Mai Demo – 9:45 am Gewerkschaftshaus (Schwanthalerstr 64, U4/5 Theresienwiese)

Danach weiter zur Revolutionären 1. Mai Party in der Glockenbachwerkstatt:

– ab 15 Uhr mit Bücher-/Infoständen, Kuchen, Vokü, Musik, Dosenwerfen
– ab 18 Uhr Konzert mit folgenden Bands:

ARM & HÄSSLICH

THE WORDS THAT MAKE US MURDER

MAGGIE ON THE ROXX

GRAM

TAMARA BANES