erstes Platzcafé und letzter Glühwein (dazu Soul und Raggae) Do, 14.3.

Juhuuuuuuuu!

Die Durststrecke ist vorbei!

Stattpark OLGA ist zurück aus Umzugschaos und Winterschlaf. Wir öffnen unsere Tore zum allerersten Platzcafé auf dem nigelnagelneuen Platz im schniekepieke Glaspalast. Zum ganzen Bling-Bling gibts Soul und Raggae aus der Dose. Und um den Kälteeinbruch emotional besser verkraften zu können, laden wir auch zum letzten Glühwein für diesen Winter! Und ja – es ist Gourmet-Glühwein aus der Steiermark. Neben heißem gibts auch kaltes und natürlich immer leckeres.

Pack die Winterstiefel ein und freut euch auf: Endlich wieder Platzcafé!

In Vorfreude,
eure OLGA

P.S.: Los gehts um 19 Uhr, Eintritt frei und Eingang ist an der Passauerstraße bei der Bushalte Adunistraße (Bus 53)

Pulling the plug on Facebook

Pulling the plug on Facebook - auf Deutsch "Schluss mit Facebook" - ist die für mich erfreuliche Erkenntnis von Dries Buytaert, just diesen Februar.

Ich war nuch nie "plugged" bei FB, bin natürlich froh wenn ich meine Haltung bestätigt sehe ...

Mi. 13.3. Internationalismus und neue Klassenpolitik

„Neue Klassenpolitik“ entwickelte sich 2018 zum Schlagwort einer Debatte, die von der Linkspartei, über die außerparlamentarische Bewegungslinke bis zu organisierten Mieter*innen oder Arbeitskampfgruppen geführt wird – es geht dabei um Grundsätzliches. Analyse und Kritik hat über 30 Beiträge zum Thema versammelt – darunter auch der Beitrag „Innerhalb oder jenseits des Nationalstaats“. Nicht nur wegen des Sommers der Migration und des Aufstiegs der Rechten ist der bürgerliche Nationalstaat und die Frage, welches Verhältnis Linke zu ihm haben, zurück auf der Agenda. Zur Diskussion steht auch, „inwiefern der Klassenkampf eine nationalstaatliche Räumlichkeit hat oder haben muss“ oder anders gefragt: Welche Strategien fehlen der Linken, den „Nationalstaat zu überwinden“ und den Klassenkampf internationalistisch zu organisieren? Nelli Tügel analysiert: Keine Seite der Linken ist derzeit in der Lage, konkret zu beantworten, wie (international) Verbesserungen für die Arbeiter*innenklasse erreicht werden können.

Mit Nelli Tügel, Redakteurin bei der Tageszeitung neues deutschland und Autorin des Beitrags „Innerhalb oder jenseits des Nationalstaats. Der räumliche Rahmen von Klassenkämpfen und die Debatte um Migration“
und Hannah Eberle, Geschäftsführerin bei Monatszeitschrift analyse und kritik und Autorin des Beitrags „Was Erwerbslose und Prekäre eint“

Eine Kooperationsveranstaltung von:

Mittwochskafe im Kafe Marat
ak – analyse & kritik
Zeitung für linke Debatte und Praxis
Münchner Solidaritätsbündnis für Kurdistan
Rosa Luxemburg Stiftung Bayern
Kurt Eisner Verein

Vortrag: 21 Uhr

Eine Gesellschaft ist nur so frei wie ihre Frauen – Demo zum 8. März in München

Am 8. März gab es in München eine bunte und kämpferische Demo zum internationalen Fraunkampftag sowie viele kleine Aktionen zum bundesweit ausgerufenen Frauenstreik. (Aufruf)

Ca. 1000 Menschen, davon eine Mehrzahl Frauen, viele mit Kindern und aus unterschiedlichen Zusammenhängen wie Frauengruppen, Gewerkschaften und Geflüchteteninitiativen, nahmen an der Demo teil. In der Demo wurde ein größerer antikapitalistischer Block gebildet. Im Gegensatz zu letztem Jahr, in dem die Demo von einem Polizeispalier begleitet wurde und es zu Angriffen und einer Festnahme kam, hielt sich die Polizei dieses Jahr erfreulicherweise sehr zurück.

Hier ein paar Eindrücke!

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Fr. 08.03. Erika + Koscha

Erika (Indie, Hamburg)
Beschwingter Hamburgerschulepunk von der Auswechselbank.

Koscha (Punk, München)
Kollateralschaden! Die Münchner Punk-Pfiffikusse nach längerer Auszeit mal wieder bei uns auf der Bühne.

Offen ab 20 Uhr

Mi. 06.03. Gegen den Rechtsruck in Staat und Gesellschaft – Infoveranstaltung

Zum mittlerweile vierten Mal hat die Anwältin Seda Başay-Yıldız, Nebenklägerin im NSU-Prozess für die Angehörigen von Enver Şimşek, rassistische Drohbriefe erhalten, in denen interne Informationen der Frankfurter Polizei genutzt werden. In Berlin versandten Polizist*innen Drohbriefe an linke Initiativen. In einem Veteranennetzwerk aus Elitesoldaten wird eine faschistische Putschsituation vorbereitet und die Liquidierung von Linken an einem „Tag X“ geplant.

NSU 2.0, Hannibal, Franco A. etc – rechte Zellen innerhalb der exekutiven Staatsapparate sind keine Einzelfälle. Weil die Aufklärung nicht Jenen überlassen werden darf, die unsere Freund*innen bedrohen, findet am 23. März in Frankfurt am Main eine Demonstration in Solidarität mit den Betroffenen rassistischer Gewalt und gegen die autoritäre Formierung von Staat und Gesellschaft statt!

Am Mittwoch soll es auf einer Infoveranstaltung zur Demo um antifaschistische Solidarität in Zeiten von rechtem Vormarsch, Repression gegen soziale Bewegungen und neuen Polizeigesetzen gehen.

Der Vortrag beginnt um 21 Uhr.

Antifa-Café

„Wir sind alle Fremdarbeiter!“
Migrantische Kämpfe, wilde Streiks und die sozialen Bewegungen der 1960er und 1970er Jahre.
Simon Goeke

Migration und Soziale Bewegungen prägten die Gesellschaft der Bundesrepublik in den 1960er und 1970er Jahre wie kaum ein anderes Phänomen. Dennoch werden diese beiden Konstanten des sozialen Wandels meist getrennt betrachtet. Wie haben sich Gewerkschaften und die sogenannten Achtundsechziger mit der Zuwanderung von Millionen von Arbeiter*innen auseinandergesetzt? Und wie haben die Migrant*innen Einfluss auf die sozialen Bewegungen der Bundesrepublik genommen? Der multimediale Vortrag geht auf verschiedene wilde Streiks sowie betriebliche und außerbetriebliche Protestformen ein und verdeutlicht wie entscheidend Migration und der gesellschaftliche Wandel der 1970er Jahre zusammenhängen.

Beginn 20 Uhr / Vortrag 21 Uhr

Do. 7.3.19 im Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)

8. März: Frauenstreik und Demo

1911 gingen auf Initiative Clara Zetkins erstmals Frauen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Dänemark zum internationalen Frauentag auf die Straße. Sie forderten die Einführung des Frauenwahlrechts und die Verbesserung der sozialen Stellung von Frauen. In den folgenden Jahren demonstrierten, noch ohne festes Datum, jedes Jahr zehntausende Frauen. Mit der wachsenden Kriegsgefahr kämpften die Frauen gegen den Militarismus Preußens und der europäischen Großmächte. Der erste Weltkrieg unterbrach die Tradition des Frauentags. Frauen protestierten aber weiter gegen den Krieg und die desaströse Versorgungslage in den deutschen Städten, die besonders Arbeiterinnen traf. Die Revolution 1918 wäre ohne die Kämpfe von Frauen nicht möglich gewesen.
Ab 1921 fand der Frauentag nun regelmäßig am 8. März statt, bis er im nationalsozialistischen Deutschland verboten wurde. Das passive Wahlrecht und andere gesellschaftliche und politische Errungenschaften der Frauenbewegungen wurden faktisch abgeschafft. Zahlreiche Protagonistinnen der Frauenbewegung wurden verhaftet, in Gefängnisse gesperrt, in Konzentrationslager verschleppt oder ins Exil gezwungen. Die sozialistische Frauenbewegung wurde gewaltsam zerschlagen. In Deutschland wurden Frauen als Mütter und Kämpferinnen für die NS-Volksgemeinschaft in den Staat integriert.
Es dauerte bis in die 1960er Jahre, bis Frauen in der BRD wieder an die Traditionen des emanzipativen Frauentages anknüpften. Heute wie damals gibt es viele Gründe gegen Patriarchat und Kapitalismus in Bewegung zu kommen.
Deshalb gehen wir am 8. März in München und überall für den internationalen Frauen*kampftag auf die Straße.

Kundgebung und Demo: 16 Uhr Marienplatz
Mehr Infos findet ihr hier

Wissenswertes zum Frauenstreik gibt es auf frauenstreik.org

Aufruf zu Streik und Sabotage an Patriarchat, Kapital und Vaterland. Heraus zum Frauen*streik 2019.

Programm internationale Wochen gegen Rassismus

Liebe Freunde*innen,

wir starten wieder mit unserem Programm. Den Auftakt machen wir im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassimus.

Los geht´s mit einem Workshop am Mittwoch den 13.03. um 19:00 Uhr

Verschwörungstheorien und Antisemitismus
Jüdinnen und Juden werden seit jeher mit Macht und Einfluss in Verbindung gebracht. Dabei werden komplexe gesellschaftliche Verhältnisse auf das angeblich bewusste Wirken ‚der Juden‘ reduziert. Auch andere (vorgeblich nicht antisemitische) Verschwörungstheorien sind strukturell anschlussfähig für antisemitische Welterklärungsmodelle.

Mittels einer Bildanalyse setzen sich die Teilnehmenden mit zentralen antisemitischen Darstellungs- und Deutungsmustern auseinander. Eine anschließende Textarbeit bietet historische Beispiele und Kontextualisierungen, um das Verständnis von Motiven und Mechanismen des antisemitischen Verschwörungsdenkens zu vertiefen.

Donnerstag 15.03. wir starten mit unserem Platzcafé ab 19:00 Uhr
es gibt soul und reggae vom Plattenteller

Donnerstag 21.03. Platzcafé ab 19:00 Uhr
wir machen den interantionalen Tag gegen Rassismus zu unserem Thema des Abends

Freitag 22.03. Film „trapped by law“ Konzert „K.A.G.E“ Hip Hop aus Essen ab 19:00 Uhr

trapped by law
»Ich hab’ auch von Hummer geträumt… und schönen Frauen … und Bling Bling«, sagt einer der Brüder sichtlich resigniert in Sami Mustafas aufrüttelnder Film-Odyssee über menschliche Würde und zivilen Ungehorsam. TRAPPED BY LAW konzentriert sich auf den mühsamen Lebensweg der beiden Roma und Hip-Hopper Kefaet und Selami. Beide sind in Essen aufgewachsen, beide wurden 2010 aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben – in ein Land, das ihnen vollkommen unbekannt war, dessen Sprache sie nicht beherrschten, mit nur 50 EUR in der Hand. Getrennt vom Elternhaus leben die Brüder in großer psychischer wie sozialer Not. Mustafa begleitete sie drei Jahre lang hautnah. So entstand ein extrem aktueller Film, der Heimatgrenzen neu definiert. Simon Hauck Doc Fest München 2016

K.AG.E.
Hip Hop aus Essen

Samstag 23.03. Hip Hop Hurray Workshop ab 15:00 Uhr

Hip Hop Hurray

Deine Texte, deine Moves, dein Style. Dein Hip Hop – hier bekommst du unter professioneller Anleitung der Künstler Kefaet & Selami Prizreni gezeigt, wie du deinen eigenen Hip Hop entwickeln kannst. Im Workshop geht es neben Kreativität und Emotion auch um die Wurzeln der Hip Hop Kultur: dem Kampf gegen Rassismus und Intoleranz.

Der Workshop hat drei Teile:

-Rhymearound: Wir schreiben zusammen einen Rap

-Lyrical Coaching: Schreibtraining wie Reime funktionieren und wie du deinen Song aufbauen kannst

-Hip-Hop Dance: Basics aus Breakdance, Electric Bogey und Krump, dann studieren wir eine Choreographie ein

Do. 07.03. Antifa-Café

„Wir sind alle Fremdarbeiter!“
Simon Goeke

Migration und Soziale Bewegungen prägten die Gesellschaft der Bundesrepublik in den 1960er und 1970er Jahre wie kaum ein anderes Phänomen. Dennoch werden diese beiden Konstanten des sozialen Wandels meist getrennt betrachtet. Wie haben sich Gewerkschaften und die sogenannten Achtundsechziger mit der Zuwanderung von Millionen von Arbeiter*innen auseinandergesetzt? Und wie haben die Migrant*innen Einfluss auf die sozialen Bewegungen der Bundesrepublik genommen? Der multimediale Vortrag geht auf verschiedene wilde Streiks sowie betriebliche und außerbetriebliche Protestformen ein und verdeutlicht wie entscheidend Migration und der gesellschaftliche Wandel der 1970er Jahre zusammenhängen.

Beginn 20 Uhr / Vortrag 21 Uhr