Fairphone 3 ist in Aussicht

Auslieferung ca. September - 450€

mein FP 2 bleibt natürlich. Das ist auch längst vergriffen, das neue war überfällig, hat nun aktuellere Eigenschaften usw.

s. a.
https://social.weho.st/@Fairphone

googleweisswannduaufdemklositzt

... endlich ein neuer Hashtag:
#googleweisswannduaufdemklositzt

https://www.golem.de/news/chrome-privacy-google-moechte-uns-in-zukunft-a...

natürlich via

Demo: Für das Recht zu kommen, für das Recht zu bleiben!

*English below*

Am 27.8 findet wieder einer der monatlichen Abschiebeflüge nach Afghanistan statt. Diesen nehmen wir, ein Bündnis aus Seebrücke München, Ausgehetzt, Solidarity City und Karawane München, zum Anlass,  um gemeinsam gegen diese menschenverachtende Politik gegen Geflüchtete zu protestieren. Diese Politik hat viele Facetten. Unser Protest richtet sich vor allem gegen die massive Zunahme von Abschiebungen sowie das andauernde und politisch gewollte Sterben lassen im Mittelmeer.

FÜR DAS RECHT ZU KOMMEN!

Aktuell ertrinkt jede sechste Person während des Fluchtversuchs über das Mittelmeer. Gleichzeitig werden Seenotretter*innen für das Retten von Menschenleben bestraft. Statt alles daran zu setzen, Menschenleben zu retten, erleben wir von Seiten der europäischen Nationalstaaten einen Tiefpunkt an Solidarität: Menschen werden in libysche Folterlager zurückgewiesen, die Rettung von Menschen wird aktiv blockiert und zivile Seenotrettungsschiffe, wie zuletzt die Ocean Viking und die Open Arms, werden über Wochen daran gehindert, mit geretteten Menschen an Bord in einen sicheren Hafen zu fahren. 

Wir fordern sichere Fluchtwege, die Gewährleistung sicheren Ankommens und …

…DAS RECHT ZU BLEIBEN!

Die monatlichen Sammelabschiebungen nach Afghanistan zeigen das menschenverachtende Gesicht deutscher Flüchtlingspolitik überdeutlich: Menschen, die in Deutschland Schutz gesucht haben, werden zwangsweise in ein Land zurückgeschickt, das von Krieg, Terror, Verfolgung und Kriminalität gezeichnet und zerrissen ist.

Aber wir kritisieren nicht nur die Abschiebungen nach Afghanistan, sondern die gesamte Asylpolitik. Die konservativ geführten Regierungen der letzten Jahre verschärften kontinuierlich das Asylrecht. Seit Jahren können sich rassistische Hardliner wie Seehofer oder Herrmann mit immer neuen Forderungen und Gesetzesveränderungen durchsetzen. 

Für die CSU scheint es in der Flüchtlingspolitik keine Tabus mehr zu geben. Joachim Hermann träumt bereits davon, auch nach Syrien wieder abzuschieben. 

Wir stellen uns gegen jede Abschiebung! Wir wollen und werden uns nicht damit abfinden, dass Menschen zurück in Terror, Krieg, Unterdrückung und Elend geschickt werden.

Für das Recht zu kommen, für das Recht zu bleiben!

Wir fordern einen radikal anderen Umgang mit Flucht und Migration in Deutschland! Wir verlangen eine menschenwürdige Asylpolitik!

Wir fordern:

Sichere und legale Einreisemöglichkeiten!

Schluss damit, dass Gesetzgeber*innen und Richter*innen Seenotrettung kriminalisieren! Wir sind für eine staatliche Seenotrettung, damit niemand mehr im Mittelmeer sterben muss!

Push-back Aktionen müssen gestoppt und gerettete Menschen in sichere Häfen gebracht werden.

Wir fordern:

Schluss mit dem Dublin System!

Schluss mit der Unterbringung in überfüllten Sammellagern ohne Privatsphäre und Schutzraum, Schluss mit Abschreckung und ständiger Angst vor Abschiebung – Bleiberecht statt Ankerzentrum!

Und am eindringlichsten fordern wir hier heute:

Keine Abschiebungen, nicht nach Afghanistan und nirgendwo hin!  

Demonstriert mit uns am 27.08. um 20:00 Uhr am Flughafen München gegen die Sammelabschiebung nach Afghanistan und das Sterben lassen auf dem Mittelmeer.

Treffpunkt zur gemeinsamen S-Bahn-Anreise: 18:30 Uhr unter der großen Anzeigetafel am Hauptbahnhof

Für das Recht zu kommen, für das Recht zu bleiben!

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English version:

For the right to come, for the right to stay!

On 27th of August, yet another of the monthly deportation flights to Afghanistan will take place. We, an alliance of Seebrücke München, Ausgehetzt, Solidarity City and Karawane München, take this as an opportunity to protest together against this inhuman policy against refugees. This policy has many faces. Above all Our protest is directed against the massive increase of deportations as well as the continuous and politically intended practice of letting people drown in the Mediterranean.

FOR THE RIGHT TO COME!

Currently, one out of six people is drowning while attempting to flee across the Mediterranean. At the same time, sea rescuers are being prosecuted for saving human lives. Instead of doing everything to save human lives, we are experiencing a low point of solidarity on part of the European nation states: people are forced back into Libyan torture camps, the rescue of people is actively blocked and civilian sea rescue ships, such as recently the Ocean Viking and the Open Arms, are for weeks prevented from bringing the rescued persons to a port of safety.

We demand safe passages, ensuring safe arrivals and …

…THE RIGHT TO STAY!

The monthly mass-deportations to Afghanistan show the inhuman face of German refugee policy all too clearly: people who have sought protection in Germany are forcibly sent back to a country marked and torn apart by war, terror, persecution and crime.

We not only criticise deportations to Afghanistan, but the entire asylum policy. The conservatively led governments of recent years have continuously tightened the asylum laws. For years, racist hardliners like Seehofer or Herrmann have been successful with every new demands and changes in the law.

For the CSU there seems to be no more red lines in refugee policy. Joachim Hermann is already dreaming of deporting refugees back to Syria.

We oppose any deportation! We do not want and will not resign ourselves to people being sent back to terror, war, oppression and misery.

For the right to come, for the right to stay!

We demand a radically different way of dealing with flight and migration in Germany! We demand a humane asylum policy!

We demand:

Safe passage!

No more criminalization of sea rescue by legislators and judges! We demand state led rescue missions at sea so that nobody in the Mediterranean has to die!

Push-back actions must be stopped, and rescued people have to be brought to ports of safety.

We demand:

Abolish the Dublin system!

No more overcrowded collective camps without privacy and shelter, no more deterrence and constant fear of deportation – For right to stay no more Ankerzentren!

And the most urgent demand we have here today:

No deportations, not to Afghanistan and nowhere! 

Join our protest on 27.08. at 20:00 o’clock at Munich airport against the collective deportation to Afghanistan and the dying on the Mediterranean.

Meeting point for the collective S-Bahn journey: 18:30 o’clock under the big scoreboard at the central station.

For the right to come, for the right to stay!

Pizza Fritta! (d0, 22.8.)

Mnjammmmmi!

Pizza ist köstlich, frittierte Sachen sowieso.
Was wäre besser, als die Mischung aus beidem?

Was sich vielleicht anhört wie ein Einfall aus dem Vollrausch ist in Neapel ein kulinarischer Klassiker: frittierte Pizza.

Den Abend über werden wir frische Teiglinge ins siedende Fett legen, auf dass sich größtmöglicher Genuss einstelle!

Ab 20 Uhr.

Buon apetito

Antifaschistischer Kongress 2019

Eine gute Gewohnheit: Auch 2019 gibt es wieder den Antifaschistischen Kongress Bayern. Was vor zehn Jahren als bayernweites Antifa-Jugendcamp begann, findet dieses Jahr vom 8. bis zum 10. November in München statt.

Auch dieses Jahr gibt es bei Vorträgen, Workshops, Diskussionen und Parties Gelegenheit zu Austausch, Debatte und Vernetzung von und für die antifaschistische Bewegung in Bayern und darüber hinaus. Kommt alle vorbei! Wir freuen uns auf euch!

NÄH – Café (15.8.)

Tralala hihi huhu!

Wir laden ein zum Näh-Café. Mariäh Himmelfahrt ist außerdem, also sogar ein Feiertag, an dem ihr euch mit viel Muße Nadel und Faden widmen könnt. Und natürlich auch Knöpfen, Borten, Puschis, Aufnäher, Bling Bling und Blong Blong oder einfach den Löchern in euren Socken.

Geht schon um 18:30 los, damit wir noch bei Tageslicht eure schraddeligen Pullis und anspruchsvollen Design-Schnitte begutachten können. Es sind mehrere Nähmaschinen und eine Schneiderin anwesend.

Bis dähnn!
eure Olga

Eine-Welt-Haus: Der Anti-BDS-Beschluss zeigt Wirkung

Der vom Münchner Stadtrat 2017 gefasste Anti-BDS-Beschluss sowie die starke Kritik der letzten Jahre wirkten auf das Kultur- und Begegnungszentrum „Eine Welt Haus“ nachhaltig. Die Zahl der Ankündigungen antiisraelischer Veranstaltungen war schon vor der Beschlussdebatte 2016 stark rückläufig und dürfte langfristig auf niedrigem Niveau verbleiben.

Im Münchner „Eine Welt Haus“ fanden einst durchschnittlich im Drei-Wochen-Takt antiisraelische Veranstaltungen statt, noch 2013 und 2014 wurden im Vier-Wochen-Takt antiisraelische Veranstaltungen angepriesen, die auch zumeist im eigenen Hause beherbergt wurden. Hinzu kamen noch Veranstaltungen, die nicht auf der Website zu finden waren, wie beispielsweise die Gründung der Fatah-nahen Ortsgruppe der „Palästinensischen Gemeinde Deutschland“ 2016.

Das hat sich bereits im Vorfeld des Anti-BDS-Beschlusses geändert und auch nach dem Beschluss gegen die Israel-Boykott-Kampagne ist im „Eine Welt Haus“ scheinbar nicht mehr viel Israelhass abzuholen. Zwar wurden 2017 noch drei Veranstaltungen angekündigt, wovon aber zwei laut Website nicht durchgeführt werden konnten. Die einzige 2018 angekündigte Veranstaltung mit dem Journalisten Andreas Zumach fand im Hauptgebäude der LMU und nicht im „Eine Welt Haus“ statt. Der Anti-BDS-Beschluss des Stadtrates, der das Verbot antisemitischer Veranstaltungen laut der sogenannten „Working Definition of Antisemitism“ mit einschließt, scheint also zumindest in der Außendarstellung Wirkung zu zeigen. Aber auch die massive Kritik im Vorfeld hatte die Räume für antiisraelische Propaganda bereits enger gemacht, wie die Statistik zeigt.

Quellennachweis:

2013:
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10,

2014:
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13

2015:
1, 2, 3, 4

2016:
1

2017:
1, 2, 3

2018:
1

, ,

Nächstes offenes Treffen: 29.08.19 um 20 Uhr im Bellevue di Monaco

Rückblick Demo, jetzt ab nach Dresden

Am vergangenen Dienstag sind wir mit über 250 Menschen auf einer kurzfristig angekündigten Nachtdemo durch die Münchner Innenstadt gezogen und haben ein Zeichen gegen den alltäglichen Abschiebewahnsinn in Bayern gesetzt. Wir haben gegen den Sammelcharter nach Afghanistan protestiert, der an diesem Tag 45 Menschen zurück in Elend, Krieg und Terror geschickt hat – aber auch gegen jede andere Abschiebung. Viele Betroffene, befreundete Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen haben uns begleitetet und mit Redebeiträgen unterstützt – vielen Dank für Euer Kommen!

Unser Hass und die Abscheu gegen ein immer weiter forciertes Abschieberegime, das keine Rücksicht auf Menschenrechte und Schicksale von Geflüchteten nimmt, ist ungebrochen – und wir werden den Kampf dagegen fortsetzen. Derzeit berauschen sich die rechten Hardliner an den hohen Abschiebezahlen und die Behörden setzen scheinbar alles daran, möglichst viele Menschen gewaltsam aus ihrem Leben zu reißen.

Seehofer freut sich, und das Landesamt für Asyl und Rückführungen, unter dessen Ägide diese radikalisierte Abschiebepraxis – mit Botschaftsanhörungen zur Beschaffung von Heimreisepapieren, der Organisation von Sammelchartern und vielfacher Inhaftierung in Abschiebehaft – organisiert wird, feiert seinen einjährigen Geburtstag. Wir kommen nicht zur Party – und bringen auch keine Blumen. Wir bringen Wut, Widerstand und Sand ins Getriebe ihrer Abschiebemaschinerie. Unser Protest wird weitergehen, wenn in den nächsten Monaten wieder Sammelflüge nach Nigeria, Senegal, Afghanistan oder in andere Länder organisiert werden. Wir werden am 24. August an der antirassistischen Demo von Welcome United, Unteilbar und Nika in Dresden teilnehmen und danach weiter in Bayern aktiv sein gegen Abschiebungen – an den Flughäfen, auf den Straßen, in den Lagern, vor den Behörden. Unser Widerstand gegen ihre Abschiebepolitik geht weiter und eure Solidarität bleibt weiter notwendig – stay tuned.

Konzert: Manuel de la Rosa & Tatiana Guprad (sa, 10.8.) + NÄH-Café (do, 15.8.)

Amigxs queridxs!

Diesen Samstag bei uns zu Gast: Die kolumbianischen Musiker*innen Manuel de la Rosa und Tatiana Guprad.

Sie geben ein Konzert im Namen der Erinnerung und des Friedens.

Das Ökumenische Büro lädt euch ein zu einem geselligen Abend bei Stattpark OLGA, bei dem es um weit mehr als schöne Melodien gehen wird.

Hasta pronto!

eure OLGA

*****

Wir laden Euch herzlich dazu ein, einen Abend mit Manuel de la Rosa und Tatiana Guprad zu genießen, zwei kolumbianische Musikern, die Hoffnung und Widerstand besingen.

Mit einer afro-karibischen Fusion erzählen sie ihre Erlebnisse aus Montes de María und die Erfahrungen aus dem Bürgerkrieg. Zwischen den einzelnen Liedern erzählen sie uns auch, wie sie die neuen Generationen ermutigen, durch die Musik für den Frieden zu kämpfen.

Der Singer-Songwriter Manuel De la Rosa ist in der kolumbianischen Region Montes de María geboren und aufgewachsen. Von seiner Mutter hat er die Liebe zur Musik geerbt. Schon als kleiner Junge begann er, die Klänge seiner Region zu erforschen, er lernte jedoch auch früh den Schmerz des Krieges kennen. Eine Erfahrung, die ihm später half, sich als Musiker und Künstler weiterzuentwickeln. Manuel de la Rosa möchte die karibischen Rhythmen verbreiten und durch seine Kunst das andere Gesicht Montes de Marías zeigen, ein Gebiet nämlich, das laut dem Künstler “ein Ort ist, der viel mehr zu bieten hat als die Spuren des bewaffneten Konflikts“.

Tatiana Guprad kommt aus dem kolumbianischen Bundesstaat Tolima und ist Geigerin. Sie trägt neue Elemente zu Manuel de la Rosas Kompositionen bei. Ihr ganzes Leben schon ist sie von Musik umgeben und beeinflusst, eine Welt, die sie zusammen mit ihren Eltern entdeckt hat. Heute unterrichtet sie Geige an der Musikschule Lucho Bermúdez del Carmen de Bolívar. Ihre Mission besteht darin, die Kinder der Region Montes de María mit ihrer Liebe zur Musik anzustecken.

Wir laden euch nicht nur ein, diese beiden jungen Künstler kennenzulernen, es ist auch eine Einladung zu einer Reise in diese schöne kolumbianische Region, die es zu entdecken und zu unterstützen gilt in ihrem Streben nach Frieden.

EINTRITT FREI!!

Eine Einladung von:
Aluna Minga e.V.
Öku-Büro
Casa Latinoamérica Múnich

Die Veranstaltung wird gefördert von:
Migrationsbeirat München
und
Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Wir freuen uns auf Dich!!

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und außerdem nächsten Donnerstag: NÄH-Café !!! Geht schon um 18:30 los, damit wir noch bei Tageslicht eure löchrigen Pullis und anspruchsvollen Design-Vorhaben begutachten können. Es sind mehrere Nähmaschienen und eine Schneiderin anwesend.