NETZWERKFEST am Samstag, 2. Dez. ab 19 Uhr in der Glocke

▇ ▅ █ ▅ ▇ ▂ ▃ ▁ ▁ ▅ ▃ ▅ ▅ NETZWERK FEST    ▇ ▅ █ ▅ ▇ ▂ ▃ ▁ ▁ ▅ ▃ ▅ ▅ ▄ ▅ ▇

Sa. 2.Dezember in der Glocke ab 19 Uhr!

Express Brass Band * SPIKA IN SNÜZZ
Tanz * Speis * Trank * Netz

Eintritt frei

Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt e.V.
Blumenstraße 7

http://www.netzwerk-muenchen.de/

http://www.glockenbachwerkstatt.de/veranstaltungen/2/12/2017

Netzwerk München e.V.
Selbstverwaltete Betriebe und Projekte
Der Verein wurde 1980 im Werkhaus gegründet, nach eingehenden
Vorgesprächen im Ruffini. Sponton zeichnete übrigens damals die
Diskussionen auf. Ziel des Vereins ist die Förderung selbstverwalteter
Betrieb, kultureller, sozialer und politischer Projekte.
Hier hat Netzwerk viel auf den Weg gebracht, unter anderem auch dadurch,
dass es Büro und Infrastruktur für andere Gruppen zur Verfügung stellte
(Volkszählungsboykott, Wackersdorf, Tschernobyl, Weltwirtschaftsgipfel
in München etc.). Sein Geld bekommt Netzwerk von Einzelmitgliedern, die
monatlich eine bestimmte Summe zur Verfügung stellen, und von
Mitgliedsprojekten, wobei fast alle selbstverwalteten Betriebe Münchens
mittlerweile Mitglied sind. Ein Grundsatz von Netzwerk München war es
über die Jahre, finanziell (und damit auch politisch) unabhängig zu sein
und nicht mit Parteien oder kommunalen Stellen zusammenzuarbeiten.

Film: The Antifascists

2013 attackiert eine Gruppe bewaffneter Nazis eine Demonstration in Stockholm. Mehrere Menschen werden verletzt. In Griechenland wird die Neonazi-Partei Goldenen Morgenröte zwischenzeitlich zur drittstärksten Kraft und in Malmö werden antifaschistische Aktivist_innen von Nazis mit Messern angegriffen. Showan Shattak muss in ein künstliches Koma versetzt werden.

Der Film ‚The Antifascists‘ gibt einen Einblick in die Entwicklungen der antifaschistischen Bewegungen in Griechenland und Schweden und lässt verschiedene Protagonist_innen antifaschistischer Kämpfe zu Wort kommen.

Sprache: Griechisch, Schwedisch mit englischen Untertiteln

20.12.17 Werkstattkino, Frauenhoferstraße 9, 18:30 Uhr

Brunch am Sonntag, 3.12.

Liebe Freundinnen und Freunde des Hauses,

am Sonntag öffnen wir um 11 Uhr wieder unsere Tür für einen gemütlichen Brunch in geselliger Runde!

Wir hoffen, dass es euch nicht zu kalt ist, um das Haus zu verlassen und einen warmen Tee und guten Kaffee bei uns zu trinken.

Kommet zu Hauf,

Eure Ligsalz8

 

Plenum Siko-Gegenaktionen

Zeit: 
Dienstag, 19. Dezember 2017 - 19:30

regelmässige Treffen zur Vorbereitung der Demonstration gegen die sog. Sicherheitskonferenz.

www.sicherheitskonferenz.de

Veranstalter: 
AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ
Ort: 
EineWeltHaus, Raum s. Aushang

Aufruf zu Protesten gegen die NATO- „Sicherheits”-Konferenz

FRIEDEN STATT AUFRÜSTUNG
NEIN ZUM KRIEG!

Geht mit uns auf die Straße - am Samstag 17. Februar 2018

Während im Februar in München die 54. Konferenz unter dem Titel Sicherheit stattfindet,

  • stehen sich aufgrund der vorgerückten NATO-Truppen an der russischen Grenze die größten Militärmächte der Welt gegenüber,
  • droht der Konflikt zwischen Nordkorea und der USA zu einem Atomkrieg zu eskalieren,
  • beteiligen sich die NATO-Staaten und ihre Bündnispartner an der Zerstörung der Lebensgrundlagen von Millionen von Menschen und zwingen sie damit zur Flucht, beispielsweise in den kurdischen Gebieten, im Jemen und in Afghanistan,
  • leiden weltweit 815 Millionen Menschen unter chronischem Hunger. Alle zehn Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Unterernährung. Aber auch in Deutschland leben 15% der Bevölkerung in Armut und sozialer Unsicherheit.

Es ist also höchste Zeit, über globale Sicherheit für alle Menschen zu reden, doch darum geht es auf der sogenannten Sicherheitskonferenz (SIKO) in München nicht.

Was ist die SIKO?

Auf der SIKO vom 16.-18. Februar 2018 treffen sich im Bayerischen Hof in München Staats- und Regierungschefs sowie hochrangige Vertreter aus Politik, Militär, Wirtschaft und Rüstungsindustrie, überwiegend aus den NATO-Staaten. Diese Konferenz wird von den Veranstaltern weltweit als Beitrag zur internationalen Sicherheit beworben. Entgegen ihrer Selbstdarstellung geht es aber nicht um die friedliche Lösung von Konflikten oder um die Sicherheit für die Menschen auf der Welt. Stattdessen ist die SIKO ein Forum zur Rechtfertigung der NATO, ihrer Rüstungsausgaben und ihrer völkerrechtswidrigen Kriegseinsätze, die der Bevölkerung als „humanitäre Interventionen“ verkauft werden.

Um welche Sicherheit geht es?

Wenn auf der SIKO über Sicherheit geredet wird, geht es nicht um soziale Sicherheit wie die Gewährleistung von ausreichender Nahrung, Wasser, Wohnraum, Gesundheit, Bildung, Frieden, existenzsichernde Einkommen, Mitbestimmung, Gleichberechtigung und einer intakten Natur. Soziale Sicherheit für alle Menschen auf dem Globus wäre jedoch ein richtiger Ansatz, um dem Terrorismus den Boden zu entziehen, und einen der wesentlichen Gründe zu beseitigen, die Millionen Menschen zur Flucht zwingt.
Den NATO-Strategen auf der SIKO geht es dagegen darum, mit militärischer Stärke durch die Erhöhung der Militärausgaben, Beschaffung neuer Waffensysteme, Killerdrohnen, und der Perfektionierung ihres Atomwaffenarsenals die wirtschaftliche Vormachtstellung des „Westens“ zu sichern. Die NATO ist mit den verbündeten Staaten für zwei Drittel der weltweiten Rüstungsausgaben von 1686 Milliarden Euro verantwortlich. NATO-Staaten sind hauptverantwortlich für die letzten Kriege in Afghanistan, Irak, Libyen und sie sind wesentlicher Akteur in Syrien und Kurdistan. Mit ihren Militäreinsätzen sollen Regierungswechsel erzwungen und Profite großer Konzerne, der Zugang zu Rohstoffen und Absatzmärkten sowie die „Nachfrage“ nach Waffen gesichert werden. Durch die Kriege der NATO werden die Lebensgrundlagen und somit jegliche soziale Sicherheit in den betroffenen Regionen zerstört und hunderttausende Zivilisten getötet.

Daher richtet sich unser Protest gegen die NATO. Deren Sicherheit ist nicht unsere Sicherheit. Dieses Militärbündnis des kapitalistischen Westens ist eine weltweite Bedrohung.

Welche Rolle spielt dabei die Bundesrepublik?

Die Lehre aus zwei, von Deutschland ausgegangenen Weltkriegen, heißt: „Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“ Im Widerspruch dazu ist die Bundeswehr an 13 Auslandseinsätzen beteiligt.

Unter Bruch der Verfassung ist Deutschland die militärische Drehscheibe für die von USA und NATO geführten Kriege. Hier befinden sich deren wichtigste Kommandozentralen. Von Ramstein aus werden Waffen- und Truppentransporte abgewickelt, Kampfeinsätze gestartet und der Einsatz von Kampfdrohnen gelenkt.

Zwei Drittel der UN-Mitgliedsstaaten haben ein Atomwaffenverbot beschlossen. Auch 89% der deutschen Bevölkerung will Nuklearwaffen verbieten. Doch die Bundesregierung hat sogar die Vertragsverhandlungen boykottiert. Sie hält an der Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland fest und lässt ihren Einsatz von Bundeswehrpiloten trainieren.

Rüstungskonzerne verdienen Milliarden mit den Waffenexporten in Krisengebiete. Türkei, Saudi-Arabien und andere Länder nutzen für ihre Kriege in Deutschland produzierte Waffen.
Die Bundesregierung plant bis 2024, die jährlichen Militärausgaben auf rund 75 Mrd. Euro (2% vom BIP), zu verdoppeln. Dies wäre aktuell jeder 5. Euro des Bundeshaushaltes. Diese Milliarden für die Aufrüstung fehlen dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden: im Sozialbereich, z.B. Bildungs- und Gesundheitswesen, für den Bau von Sozialwohnungen, die Kommunale Infrastruktur, und die Integration der Geflüchteten sowie den ökologischen Umbau. Auch in Entwicklungsländern wären solche finanziellen Mittel dringend nötig.

Wer sind wir?

Das Aktionsbündnis ist Teil der weltweiten Bewegung für soziale Gerechtigkeit und friedliche Konfliktlösungen. Mit der NATO wird es keine friedliche, gerechte und solidarische Welt geben! Eine solche Welt ist aber nötig und möglich! Lasst uns gemeinsam dafür aktiv werden.

Wir fordern

  • Nein zur Aufrüstung. Kürzung des Militäretats.
  • Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr, keine Bundeswehreinsätze im Innern.
  • Wir treten ein für eine Welt ohne Militär, somit auch für die Abschaffung der Bundeswehr.
  • Nein zur Produktion von Kriegswaffen. Sozialverträgliche Umstellung auf zivile Güter des öffentlichen Bedarfs.
  • Stopp aller Rüstungsexporte, insbesondere an die Türkei, Saudi- Arabien, Katar und andere Krisengebiete. Verbot von Lizenzen und der Verlagerung der Rüstungsproduktion ins Ausland.
  • Beitritt zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag, Atomwaffen raus aus Deutschland.
  • Schluss mit dem ständigen Bruch des Völkerrechts, keine Angriffskriege.
  • Auflösung aller US- und NATO-Militärstützpunkte in Deutschland. Keine Beteiligung an den US-Drohnenmorden (via Ramstein + Africom).
  • Deutschland raus aus der NATO und allen Militärstrukturen der EU.
  • Kein Konfrontationskurs mit Russland. Frieden in Europa gibt es nur mit und nicht gegen Russland.
  • Solidarität mit Flüchtlingen; Fluchtgründe beseitigen, nicht verursachen.
  • nvestitionen in soziale Sicherheit, Nachhaltigkeit und Frieden statt Milliarden für Aufrüstung und Krieg.

Kommt zur Demonstration
am Samstag, 17. Februar 2018 in München um 13 Uhr am Stachus

AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ


Unterstützungserklärungen (hier per Webformular)

UNTERSTÜTZUNGS-BEITRÄGE:
Einzelpersonen: 20 Euro, Klein-Gruppen: 30,- Euro, größere Organisationen: 50,- Euro - oder mehr
BÜNDNIS-KONTO:
C. Schreer, IBAN: DE44 7001 0080 0348 3358 09, BIC: PBNKDEFF, Stichwort: SIKO 2018

Unterstützung auch per E-Mail: gegen@sicherheitskonferenz.de oder
per Fax: 089-168 94 15 (s. Aufruf Download als PDF)
- bitte angeben: als Einzelperson / als Organisation

Fr. 01.12. Björn Peng + GrGr

Björn Peng (Darkrave, Freiburg)
Björn Peng ist zurück! Kalt, hart und direkt nimmt er auf seinem neusten Release „Nihilist Tunes“ den Faden seines Debüt-Longplayers „Dark Rave“ auf. Der Sound wird eingeschwärzt und gleicht einem musikalischen Amoklauf ohne Rücksicht auf Verluste. Resignation statt Rebellion – der Karren ist im Dreck! Der Soundtrack zu elektronischem Eskapismus in seiner reinsten Form: EBM, Punk, Hardcore und Stadion-Techno teilen sich dabei das Schlachtfeld über dem der Bassnerd sein Soundgewitter aufziehen lässt. Aus dem verdunkelten Himmel prasseln Sägezähne und Gitarrenriffs hernieder und liefern sich ein brutales Gemetzel mit den versprengten Soundresten der Neunziger-Rave-Euphorie. Creepy Vocals, verstörende Samples und markerschütternde Schreie bringen sich ebenfalls in Stellung um sich die Vorherrschaft links und rechts der Bassdrum zu erkämpfen. „Lebendig kriegt ihr mich nicht“, scheint einem der Anarcho-Raver noch entgegenzurufen bevor die Energie von „Nihilist Tunes“ die Boxen explodieren lässt!

GrGr (Gameboypunk, München)
Zu GrGr braucht hier nicht mehr viel geschrieben zu werden: Der Lokalmatador in Hot-Pants gibt dem Müncher Pöbel, was der Müncher Pöbel braucht!

Für eine Welt, in der niemand fliehen muss

Wir unterstützen die Demonstration “Für eine Welt in der niemand fliehen muss ” am 9.12. in Stuttgart. So eine Welt kann für uns nur ohne den Kapitalismus funktionieren, deshalb rufen wir gemeinsam zu einem antikapitalistischen Bereich auf der Demo auf.

„Bloßes Lob des Friedens ist einfach, aber wirkungslos.
Was wir brauchen, ist aktive Teilnahme am Kampf gegen den Krieg und alles was zum Krieg führt.“
Albert Einstein (1879-1955)

fluchtursachen bekaempfen stuttgart aufruf banner

* Auf den Müllhaufen der Geschichte

Das Motto „Fluchtursachen bekämpfen“ scheint gerade „in“ zu sein. Viele reden davon – ExpertInnen in Talkshows, Frau Merkel im Bundestag und Verteidigungsministerin von der Leyen. Doch auch wenn viele diese Wortwahl benutzen, gemeint ist oft etwas anderes: Spricht die Bundesregierung etwa von Fluchtursachen-Bekämpfung, meint sie damit eigentlich die Unterstützung autoritärer Regime, wie der Türkei oder des Sudans, um die europäische Migrationsabwehr vorzuverlagern. Sprechen wir davon, Fluchtursachen zu bekämpfen, dann stellen wir die zentrale Frage: „Wie kann ein Zustand erreicht werden, in dem Menschen nicht mehr gezwungen werden zu fliehen?“

Wir leben im Kapitalismus. In diesem System geht es nicht um Wohlstand für alle, sondern um Profite für wenige. Mit der Zeit sind große Monopole entstanden. Heute kontrollieren lediglich 1300 Banken und Konzerne 80 Prozent der Weltwirtschaft. Auf der Jagd nach hohen Profitraten konkurrieren sie um den Zugang zu Absatzmärkten, Handelswegen und Ressourcen.
Der Schauplatz für den Konkurrenzkampf zwischen den kapitalistischen Staaten ist der gesamte Globus. Dabei kommen verschiedene Mittel zum Einsatz: Politischer Druck, Wirtschaftssanktionen oder auch militärische Interventionen. Aktuelle Beispiele für Stellvertreterkriege zwischen imperialistischen Staaten um Einflussgebiete sind die Ukraine und Syrien.

Doch nicht nur mit dem Bundeswehreinsatz in Syrien schafft Deutschland Fluchtursachen. Wenn deutsche Unternehmen weltweit für Hungerlöhne produzieren lassen, Urwälder roden, Meere leer fischen und Flüsse mit Chemikalien vergiften, dann zwingt dieser Zustand immer mehr Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Die Kriegsbeteiligungen der Bundeswehr in 12 Ländern und Rüstungsexporte sind weitere Ursachen von Flucht. Die Auswüchse des Kapitalismus zeigen sich jedoch nicht nur in anderen Ländern, sondern auch hier bei uns – im Abbau sozialer Leistungen, Lohnkürzungen oder der Profitmacherei mit Wohnraum im Immobiliensektor.
Tausende Hungertote, Millionen Flüchtlinge und die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich sind also kein Zufall, sondern Folgen imperialistischer Kriegspolitik und des auf Profitmaximierung ausgerichteten Wirtschafts- und Gesellschaftssystems.

Fluchtursachen bekämpfen – antikapitalistisch und antimilitaristisch

Fluchtursachen und Kapitalismus kann man nicht getrennt voneinander betrachten – sie gehören zusammen. Der Kampf gegen Armut, Umweltzerstörung und Kriege muss Teil eines Prozesses zur Überwindung des kapitalistischen Systems und dem Aufbau einer solidarischen Gesellschaftsordnung sein.

Mit einem antikapitalistischen Bereich auf der Demonstration am 9. Dezember in Stuttgart soll deutlich gemacht werden, dass es uns um mehr geht als um Appelle und Petitionen an die Kriegstreiber und Sozialabbauer im Bundestag. Es geht darum, eine gemeinsame Praxis gegen Krieg, Ausbeutung und das ganze kapitalistische System zu entwickeln und aktiv zu werden. Wenn Bundeswehroffiziere an Schulen kommen um Nachwuchs für ihre Kriege zu rekrutieren, können wir uns ihnen in den Weg stellen. Wir können deutsche Banken und Konzerne angehen, wenn diese von Kriegen und Rüstungsgeschäften profitieren. Immer wieder gibt es auch AntimilitaristInnen, die mit einer handfesten Bearbeitung von Kriegsgerät dafür sorgen, dass dieses auf dem Schrottplatz landet und anderswo keinen Schaden mehr anrichten kann. Krieg beginnt hier vor unserer Haustüre, in Form von Werbung, Vorbereitung und der Waffenproduktion. Hier gibt es viele Ansatzmöglichkeiten für antimilitaristische Arbeit.

Kein Frieden mit den Kriegstreibern.
Hinein in den antikapitalistischen Bereich: Fluchtursachen bekämpfen.
Für eine antikapitalistische Perspektive!

Wenn ihr gerne mit nach Stuttgart fahren möchtet, meldet euch beim Antifa Stammtisch München, der eine gemeinsame Anreise organisiert.

Link zum Aufuf

Bündnis Website

Unterstützt von:

Antikapitalistische Linke München
Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart
Linke Aktion Villingen-Schwenningen
Revolutionäre Jugendaktion Nürnberg
Revolutionäre Aktion Stuttgart

fluchtursachen bekämpfen vorderseite

Fr. 24.11. Spontankonzert mit Thomas Tulpe

Wenn unsere Homies vom Freiraum Dachau kurzfristig eine Ausweichlocation brauchen, sagen wir natürlich nicht nein.

Deshalb beehrt uns heute spontan ein Alleinunterhalter im Kafe Marat. Thomas Tulpe heißt er und in seiner Biografie ist von „ungezügelten Auftritten des schreienden Entertainers“, „Humor“ und „hoher Hitdichte im Vintage-Electrosound“ die Rede. Also kommt vorbei.

Solidaritätserklärung der Nutzer des „Haus mit der Roten Fahne“

Zum reaktionären Vorstoß der CSU gegen das „Kafé Marat“

„Es war eine interessante Debatte über den Kampf gegen eine unliebsame politische Institution (…). Wir sagen klar: Um diese Institution ist es nicht schade, wir brauchen keine Kommunisten in dieser Stadt.“ (Manuel Pretzl, CSU, am 15. Februar im Münchner Stadtrat zum „Haus mit der Roten Fahne“)
Werte Nutzerinnen und Nutzer des „Kafé Marat“, mit obigen Worten krönte der CSU-Fraktionsvorsitzende (und Antragsteller gegen Euch) eine Debatte im Münchner Stadtrat, der gegen demokratische Grundrechte im Februar 2017 mehrheitlich die Liquidierung des „Haus mit der Roten Fahne“ im Münchner Westend beschloss, nachdem die Landeshauptstadt monatelang behauptet hat, das Haus müsse verschwinden, um „bezahlbaren Wohnraum“ zu schaffen. Danach wurde seitens der Stadt Räumungsklage gegen uns eingereicht, welche im November vor dem Landgericht verhandelt wird. Das „Haus mit der Roten Fahne“, eine seit über 40 Jahren in der Tulbeckstraße ansässige Institution der Arbeiterbewegung, soll verschwinden, weil sie einer Koalition aus CSU, SPD und offenen Faschisten ein Dorn im Auge ist. Im Zuge einer allgemeinen Mobilmachung, gerade nach der Hamburger Bürgerkriegsübung, gegen alles und jede/n, was/wer nicht in das Weltbild der CSU passt, wundert es wenig, dass auch gegen das „Kafé Marat“ vorgegangen wird – ebenfalls mit Lügen und „ordentlicher Beweisführung“, mit dem Unterschied, dass in Eurem Fall von Anfang an die politische Stoßrichtung benannt wird. Diese Leute scheinen Angst vor einer sich organisierenden antikapitalistischen und antifaschistischen Jugend zu haben. Man hätte ein wahltaktisches Manöver vermuten können, würde die selbsternannte „Sammlungsbewegung zur Rettung des Vaterlandes“ nicht schon seit 1949 das Grundgesetz sturmreif schießen. Lasst uns die Angriffe auf unsere Häuser der Kultur und der politischen Diskussion, wie auch die Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit gemeinsam beantworten!
Mit solidarischen Grüßen, die Nutzer des „Haus mit der Roten Fahne“

Do. 23.11. Queerkafe: Filmabend

Der November! Draußen wird es immer kälter und ungemütlicher, also höchste Zeit, sich mal wieder ins warme Queerkafe zu begeben. Wir haben die Heizung angeschmissen, den Glühwein aufgesetzt und die Designer-Sofas warten nur darauf, dass ihr euch auf sie rauffläzt, um mit uns einen Film zu schauen.

Wir zeigen an diesem Abend den Film „Sonita“, in dem es um die 19-jährige Sonita Alizadeh geht, die als Kind ohne ihre Eltern aus Afghanistan in den Iran geflohen ist und dort mit ihrer Schwester in Teheran lebt. Sie verfolgt beharrlich ihren Traum, Rapperin zu werden. In ihren Texten erzählt sie ihre Geschichte als geflüchtetes Mädchen in einem anderen Land und möchte damit auch anderen jungen Menschen Mut machen. Ihre Pläne geraten in Gefahr, als ihre Mutter nach Teheran kommt, um Sonita zurück nach Afghanistan zu holen und dort zu verheiraten …

Hier geht’s zum Trailer.

Dazu gibt es wie immer supergünstige Getränke und veganes Essen.
Eintritt frei.

Offen ab 20 Uhr
Film ab 21:30 Uhr

Wir freuen uns auf euch!
Euer Queerkafe ♥