Archive for the 'Allgemein' Category

Pizza Fritta! (d0, 22.8.)

Mnjammmmmi!

Pizza ist köstlich, frittierte Sachen sowieso.
Was wäre besser, als die Mischung aus beidem?

Was sich vielleicht anhört wie ein Einfall aus dem Vollrausch ist in Neapel ein kulinarischer Klassiker: frittierte Pizza.

Den Abend über werden wir frische Teiglinge ins siedende Fett legen, auf dass sich größtmöglicher Genuss einstelle!

Ab 20 Uhr.

Buon apetito

Antifaschistischer Kongress 2019

Eine gute Gewohnheit: Auch 2019 gibt es wieder den Antifaschistischen Kongress Bayern. Was vor zehn Jahren als bayernweites Antifa-Jugendcamp begann, findet dieses Jahr vom 8. bis zum 10. November in München statt.

Auch dieses Jahr gibt es bei Vorträgen, Workshops, Diskussionen und Parties Gelegenheit zu Austausch, Debatte und Vernetzung von und für die antifaschistische Bewegung in Bayern und darüber hinaus. Kommt alle vorbei! Wir freuen uns auf euch!

NÄH – Café (15.8.)

Tralala hihi huhu!

Wir laden ein zum Näh-Café. Mariäh Himmelfahrt ist außerdem, also sogar ein Feiertag, an dem ihr euch mit viel Muße Nadel und Faden widmen könnt. Und natürlich auch Knöpfen, Borten, Puschis, Aufnäher, Bling Bling und Blong Blong oder einfach den Löchern in euren Socken.

Geht schon um 18:30 los, damit wir noch bei Tageslicht eure schraddeligen Pullis und anspruchsvollen Design-Schnitte begutachten können. Es sind mehrere Nähmaschinen und eine Schneiderin anwesend.

Bis dähnn!
eure Olga

Eine-Welt-Haus: Der Anti-BDS-Beschluss zeigt Wirkung

Der vom Münchner Stadtrat 2017 gefasste Anti-BDS-Beschluss sowie die starke Kritik der letzten Jahre wirkten auf das Kultur- und Begegnungszentrum „Eine Welt Haus“ nachhaltig. Die Zahl der Ankündigungen antiisraelischer Veranstaltungen war schon vor der Beschlussdebatte 2016 stark rückläufig und dürfte langfristig auf niedrigem Niveau verbleiben.

Im Münchner „Eine Welt Haus“ fanden einst durchschnittlich im Drei-Wochen-Takt antiisraelische Veranstaltungen statt, noch 2013 und 2014 wurden im Vier-Wochen-Takt antiisraelische Veranstaltungen angepriesen, die auch zumeist im eigenen Hause beherbergt wurden. Hinzu kamen noch Veranstaltungen, die nicht auf der Website zu finden waren, wie beispielsweise die Gründung der Fatah-nahen Ortsgruppe der „Palästinensischen Gemeinde Deutschland“ 2016.

Das hat sich bereits im Vorfeld des Anti-BDS-Beschlusses geändert und auch nach dem Beschluss gegen die Israel-Boykott-Kampagne ist im „Eine Welt Haus“ scheinbar nicht mehr viel Israelhass abzuholen. Zwar wurden 2017 noch drei Veranstaltungen angekündigt, wovon aber zwei laut Website nicht durchgeführt werden konnten. Die einzige 2018 angekündigte Veranstaltung mit dem Journalisten Andreas Zumach fand im Hauptgebäude der LMU und nicht im „Eine Welt Haus“ statt. Der Anti-BDS-Beschluss des Stadtrates, der das Verbot antisemitischer Veranstaltungen laut der sogenannten „Working Definition of Antisemitism“ mit einschließt, scheint also zumindest in der Außendarstellung Wirkung zu zeigen. Aber auch die massive Kritik im Vorfeld hatte die Räume für antiisraelische Propaganda bereits enger gemacht, wie die Statistik zeigt.

Quellennachweis:

2013:
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10,

2014:
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13

2015:
1, 2, 3, 4

2016:
1

2017:
1, 2, 3

2018:
1

, ,

Konzert: Manuel de la Rosa & Tatiana Guprad (sa, 10.8.) + NÄH-Café (do, 15.8.)

Amigxs queridxs!

Diesen Samstag bei uns zu Gast: Die kolumbianischen Musiker*innen Manuel de la Rosa und Tatiana Guprad.

Sie geben ein Konzert im Namen der Erinnerung und des Friedens.

Das Ökumenische Büro lädt euch ein zu einem geselligen Abend bei Stattpark OLGA, bei dem es um weit mehr als schöne Melodien gehen wird.

Hasta pronto!

eure OLGA

*****

Wir laden Euch herzlich dazu ein, einen Abend mit Manuel de la Rosa und Tatiana Guprad zu genießen, zwei kolumbianische Musikern, die Hoffnung und Widerstand besingen.

Mit einer afro-karibischen Fusion erzählen sie ihre Erlebnisse aus Montes de María und die Erfahrungen aus dem Bürgerkrieg. Zwischen den einzelnen Liedern erzählen sie uns auch, wie sie die neuen Generationen ermutigen, durch die Musik für den Frieden zu kämpfen.

Der Singer-Songwriter Manuel De la Rosa ist in der kolumbianischen Region Montes de María geboren und aufgewachsen. Von seiner Mutter hat er die Liebe zur Musik geerbt. Schon als kleiner Junge begann er, die Klänge seiner Region zu erforschen, er lernte jedoch auch früh den Schmerz des Krieges kennen. Eine Erfahrung, die ihm später half, sich als Musiker und Künstler weiterzuentwickeln. Manuel de la Rosa möchte die karibischen Rhythmen verbreiten und durch seine Kunst das andere Gesicht Montes de Marías zeigen, ein Gebiet nämlich, das laut dem Künstler “ein Ort ist, der viel mehr zu bieten hat als die Spuren des bewaffneten Konflikts“.

Tatiana Guprad kommt aus dem kolumbianischen Bundesstaat Tolima und ist Geigerin. Sie trägt neue Elemente zu Manuel de la Rosas Kompositionen bei. Ihr ganzes Leben schon ist sie von Musik umgeben und beeinflusst, eine Welt, die sie zusammen mit ihren Eltern entdeckt hat. Heute unterrichtet sie Geige an der Musikschule Lucho Bermúdez del Carmen de Bolívar. Ihre Mission besteht darin, die Kinder der Region Montes de María mit ihrer Liebe zur Musik anzustecken.

Wir laden euch nicht nur ein, diese beiden jungen Künstler kennenzulernen, es ist auch eine Einladung zu einer Reise in diese schöne kolumbianische Region, die es zu entdecken und zu unterstützen gilt in ihrem Streben nach Frieden.

EINTRITT FREI!!

Eine Einladung von:
Aluna Minga e.V.
Öku-Büro
Casa Latinoamérica Múnich

Die Veranstaltung wird gefördert von:
Migrationsbeirat München
und
Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Wir freuen uns auf Dich!!

****

und außerdem nächsten Donnerstag: NÄH-Café !!! Geht schon um 18:30 los, damit wir noch bei Tageslicht eure löchrigen Pullis und anspruchsvollen Design-Vorhaben begutachten können. Es sind mehrere Nähmaschienen und eine Schneiderin anwesend.

08.08. dags! auf der OLGA

dags! bringen indie emo rock auf die OLGA. Das ist verspielt, verzockt, verträumt weitere adjektiv mit ver- können wir uns am 08.08. ausdenken.
Los geht das ganze ab 20:00 Uhr wir freuen uns auf euch und auf dags!

dags bandcamp

Sa. 03.08. Freiarum Konvoi

Das Kafe Marat hat Sommerpause, trotzdem gibt’s was zu erleben: Auch dieses Jahr laden verschiedene Kultur- und Wohnprojekte aus München und Umgebung zum Freiraumkonvoi ein. Das heißt Musik und bunte Wägen für mehr Freiräume in München!

Sei dabei: Am Samstag um 15 Uhr gehts los am Resi-Huber-Platz (U-Bahn Brudermühlstraße). Der Konvoi endet am Straßenfest Tavolata im Westend von der Ligsalz 8 bis zum Köşk.

Freiraum-Konvoi! Am 3. August!

Wieder werden wir mit bunten Karren, Musik und Wums durch die Straßen tingeln und Freiräume feiern.

Sei dabei: 15 Uhr gehts los am Resi-Huber-Platz (U-Bahn Brudermühlstraße). Der Konvoi endet am Straßenfest Tavolata im Westend.

München möchte gern
Vielseitig sein möchte gern
Bunt sein möchte gern
Subkultur.
München möchte gern innovativ, jung und kreativ-
Möchte gern attraktiv sein.
Möchte gern offen sein für alle. München sei offen! Sei bunt!
München ist uhlala blabla Gentrifizierung bla Mietpreise bla Pegida blabla für alle ist Platz da? NEIN, nur schön* und reich.
Und trotzdem sind wir alle da.
Wir bringen Leben in die Strasse & Nahrung für die Seele – unbezahlbar.
!Freiraum-für-alle!
Mein München, ich möchte gern dass du mehr Raum hast für ALLE.
München, wir möchten gern mitgestalten.
München, du machst es uns so schwer.
Machs besser,
Unser möchte-gern-München.
Dein Freiraumkonvoi

dept. of volxvergnuegen, Stattpark Olga, Hin und Weg, Kafe Kult ev, Wohnprojekt Ligsalz8, DoniHof, Siebdruck-Schmitz& WerkBox3 ev, Mittagstopf, Kafe Marat, Karl e.V., Black Rat Collective, Wohnprojektinitiative El Caracol, Freiraum e.V. Dachau, Rad und Tat e.V., Klimacamp, muccc

Im Auftrag der Stadt: Paulchen-Panther Graffito unweit von NSU-Tatort

Die von der Stadt initiierte Hausbemalung eines Sozialbaues im Münchner Westend steht schon länger in der Kritik. Nun wurde die Häuserfront neu bemalt – mit einem riesigen Paulchen Panther. Unweit eines Tatortes des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU).

Am 15. Juni 2005 ermordete die Terrorzelle NSU den Einzelhändler Theodoros Boulgarides in seinem Schlüsseldienstladen im Münchner Westend. Gerahmt haben die Neonazis ihre Mordserie mit einem zynischen Video. Der Hauptdarsteller: die Comic-Figur Paulchen Panther.

Seit wenigen Tagen ziert eben dieses Paulchen eine Fassade im Münchner Westend, exakt 345 Meter Luftlinie vom Tatort entfernt. Der sympathischen Comic-Figur ist die Vereinnahmung durch den NSU nicht anzulasten. Aber die unmittelbare Nähe zum Tatort stellt eine Verbindung her, die von wenig Sensibilität gegenüber Opfer und Angehörigen zeugt.

Jene Hauswand des Sozialbaues an der Ecke Westendendstraße und Bergmannstraße wird vom Verein „Positiv Propaganda“ bespielt, der – von den Grünen protegiert – schlussendlich aufgrund eines CSU-SPD-Antrags jährlich mit sechsstelligen Förderungen ausgestattet wird.

In den letzten Jahren wurde immer wieder Kritik an der Bemalung des Westender Sozialbaus laut. Eine Sanierung im Inneren des Gebäudes ist lange überfällig, außerdem bräuchte die Außenfassade einen Anstrich. Aber anstatt das zu leisten, verwendet die Stadt zehntausende Euro für fragwürdiges Stadtmarketing.

Mit klerikal-dadaistischen Rittern wurde das Gebäude bereits 2014 bemalt. Häufig blieben Passantinnen und Passanten stehen und fotografierten – was die Privatsphäre der Menschen im Hause deutlich beeinträchtigte. An der tiefschwarzen Fassade staute sich im Sommer die Hitze und drückt zu den Fenstern rein. Wer von drinnen raussah, durfte sich wie auf dem Präsentierteller fühlen.

Ungekannte machten dem zweifelhaften Kunstwerk dann ein Ende. Vermutlich nutzten sie mit Farbe gefüllte Feuerlöscher, um die Ritter in einer Nacht- und Nebelaktion zu übersprühen. Offenbar hat man sich seitens des Vereins „Postiv Propaganda“ oder der Stadt bzw. der Verwaltung nun entschieden, ein gänzlich neues Bild an die Hauswand zu pinseln. Es wird aber nicht besser.

Es ist verächtlichmachend, Sozialwohnungen als Experimentierflächen für das Stadtmarketing zu nutzen. Den ganzen Tag scheppert der Altglascontainer vor dem Haus, der freilich vor dem Sozialbau steht (wo sonst), bei den Fenstern zieht es rein, der Putz bröckelt, die Duschen sind marode. Aber eine fancy Fassade – für alle anderen.

,

sonntag 28.07. post punk pool party

Es ist super heiß und was gibt es da besseres als sich im kühlen Pool zu entspannen.
Naja, wenn jetzt noch musik und jede menge netter leute dabei wären.

Kein Problem – packt die Badesachen ein, am Sonntag heißt es auf der OLGA Post Punk Pool Party.
Der Pool ist aufgebaut, Wasser is auch drin und Musik kommt aus der Konserve.

Los geht es um 14 Uhr.
Getränke wir und was zum Snacken ihr.
Ein Pool für die kleinen Punker*innen ist auch am start.

bis sonntag

eure OLGA