Author Archive for mittwochskafe

Mi. 14.11. Unter der Pasta liegt der Strand

Das Mittwochskafe widmet einen ganzen Abend der uneingeschränkten Verherrlichung des besten Essens, das es gibt – der Pasta. In der Küche zaubern wir ein Tris di Pasta (drei Sorten Nudeln + drei Saucen = ein Teller. Dazu legt der einzigartige Monsignore il Presidente Italo Pop und Verwandtes auf. Ein Abend, der euch noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Mi. 03.10.18 Mittwochskafe fällt aus!

Das Mittwochskafe bleibt am 03.10. geschlossen. Uns wird’s zu viel. Außerdem ist Feiertag.
Wir sehen uns am Dienstag zum Rage against Abschiebung und am Mittwoch um 13 Uhr zur Demo gegen das PAG.
Bis dann.

Euer Mittwochskafe

Mi. 18.7. Vegan Tacos & Jazz im Hof

Das Mittwochskafe verabschiedet sich in die heißersehnte Sommerpause. Dazu wollen wir noch mal mit euch allen feiern und haben eine ganz besondere Sause vor: im Hof werden fresheste Tacos zubereitet, dazu gibt es nen Berg an Salsas und eswerden auch noch Jazz-Schallplatten aufgelegt. Wer da nicht kommt, verpasst mal wirklich was!

Mi. 11.7. Tag X: After Demo Convergence

Nach mehr als fünf Jahren werden morgen die Urteile im NSU-Prozess verkündet. Anlässlich dazu gibt es ab 8:00 morgens ganztags eine Kundgebung vor dem Gericht und ab 18:00 eine Demo in die Innenstadt. Wir machen deswegen erst nach der Demo auf, vermutlich gegen 21:00. Es wird Kaltgetränke, warmes Essen geben und die Möglichkeit zum gemütlichen Austausch geben.

Wir sehen uns auf der Straße!

Mi. 27.06. Film: „Ovarian Psycos“

„Ovarian Psycos“ ist ein Dokumentation über eine Feministische/Antirassistische Bike-Gruppe von Frauen mit Migrationshintergrund aus den Vorstädten von L.A.
Sie erzählen von ihren politischen Einstellungen, Motivationen und Aktionen.

Trailer

Der Film ist auf Englisch.

Mi. 20.06. „es kann legitim sein, was nicht legal ist. martin löwenberg – ein leben gegen faschismus, unterdrückung und krieg.

Am 2. April diesen Jahres ist der KZ-Überlebende Martin Löwenberg gestorben. Für viele in der Münchner Linken war Martin langezeit Mitkämpfer, aber auch streitbarer Genosse. Um an Martin und seine politischen Positionen nicht nur zu erinnern, sondern sie wach zu halten zeigen wir am 20.6. einen Dokumentarfilm über Martin. Die Filmemacher_innen sind anwesend und nach der Vorführung gibt es Raum für Gespräche. Offen ist ab 20:00, der Film wird nicht vor 21:00 starten.

Fast zwei Jahrzehnte begleiteten die FilmemacherInnen den Widerstandskämpfer und ehemaligen KZ-Häftling Martin Löwenberg (12. Mai 1925 – 2. April 2018) mit der Kamera: bei seinem politischen Engagement zur Unterstützung von Flüchtlingen sowie zur Entschädigung von ehemaligen ZwangsarbeiterInnen, aber auch bei seinem entschiedenen Eintreten gegen Neonazismus, Antisemitismus und Krieg. Diese subjektive Protestgeschichte wird verknüpft mit aktuellen Interviews und historischem Bildmaterial aus Wroclaw (ehem. Breslau), Dachau, Flossenbürg, Essen und München zu einer filmischen Zeitreise über ein Jahrhundert. Martin Löwenberg entwickelt dabei eine ganz besondere Form der Reflektion von Geschichte, die die Bedeutung der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit für die Gegenwart präsent werden lässt.

Dokumentarfilm von Petra Gerschner und Michael Backmund
94 Minuten © München 2011
Musik: Konstantin Wecker, Schnitt: Katrin Gebhardt-Seele, www.loewenberg-film.de

Mi. 13.06. Vortrag: Vorsicht! Patientenverfügung.

Die Demosanitäter*innen präsentieren einen Vortrag von Michael Skambraks über sein Buch zum Thema Patientenverfügung.

Das Thema Sterben hat Sprengkraft. Es erregt die Gemüter. Es führt manche zu einem kraftvollen Engagement. Doch Engagement wofür? Warum aus tiefster ethischer Überzeugung Engagement für gegensätzliche Ziele? Es hängt viel von den Erlebnissen der einzelnen Menschen ab. Wer guten Willens ist, der wird auch mit einem anderen diskutieren können, der die gegenteilige Ansicht vertritt. Was aber ist der Hintergrund für die politische Propagierung einer bestimmten Ansicht? Und warum wird in der Propagierung der Patientenverfügungen denen, die sich wie ich für das Lebensrecht einsetzen, unterstellt, sie würden nur am sinnlosen Vegetieren verdienen? Ist da nicht ein Interesse dahinter, das verschwiegen wird? Ich habe Respekt vor jedem, der aus ethischer Überzeugung eine andere Meinung vertritt als ich. Doch fällt mir der Respekt schwerer, wenn ich sehe, daß aus unausgesprochenem wirtschaftlichem Interesse die Selbstentsorgung propagiert wird. Nun – ich sehe auch, daß es Menschen gibt, denen das Leben eine Qual ist. Aber soll ich mich deshalb für das Sterben engagieren? Ich möchte mich lieber dafür engagieren, daß das Leben wieder lebenswert wird – auch bei Krankheit und Behinderung und auch in der letzten Phase des Lebens. Wer nach reiflicher Überlegung sein Leben selbst beenden möchte, den kann ich nicht am Suizid hindern. Ich kann auch den Sterbetourismus nicht verhindern. Jeder, der sein Leben beenden lassen möchte, kann in ein Land fahren, in dem die Tötung auf Verlangen inzwischen legalisiert ist, und sich dort töten lassen. Ich kann nur aus meiner Überzeugung davor warnen. Wer die Textvorlagen für „Patientenverfügungen“ unterschreiben will, die unsere hohen Politiker empfehlen, der kann das tun. Ich will niemanden daran hindern. Ich will nur von meiner eigenen Erfahrung her davor warnen. Ich setze mich für das Lebensrecht ein in jeder Lebensphase. Jeder hat nach meiner Ansicht das Recht, so lange zu leben, wie der liebe Gott oder die Natur es zulassen. Wo es durch die Erkenntnisse der Medizin möglich ist, eine Lebensgefahr zu überwinden und länger zu leben, als es ohne die ärztliche Kunst möglich wäre, da hat auch jeder das Recht, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es darf nicht hinter dem Rücken eines Patienten beschlossen werden, daß sein Leben nichts mehr wert sei und daß notwendige Hilfe unterlassen wird oder gar Maßnahmen zur Sterbebeschleunigung durchgeführt werden, welche man als angebliche Linderung des Leidens schönredet. Die verbreiteten Patientenverfügungen dürfen nicht allgemeiner Standard werden. Es muß weiterhin möglich sein, das Gegenteil des heutigen Standards zu schreiben und auf dem eigenen Lebensrecht zu bestehen.

Offen ist ab 20:00, der Vortrag beginnt um 21:00.

Mi. 10.5. Weltraumparty

Das Mittwochskafe lädt ein zu einer intergalaktischen Reise in eine Zukunft,
in der alle Kreaturen von ihren materiellen und geistigen Nöten befreit sind.
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Das Raum-Zeit-Kontinuum des Kafe Marats ist nicht mehr.
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An seine Stelle trat eine sich strahlenförmig ausbreitende Sphäre, welche bevölkert ist von mannigfaltigen, außerweltlichen Kreaturen. Internationale Kosmolog_innen konnten vielfältige Wesen ausmachen: Weltraumesel, Kosmonaut_innen, Roswellaliens, Roboter, Androiden, Hyperbolide Spinnen und noch mehr.

Besatzung im Holodeck:

Commander Gregor Giesing
und Int.Estrella

Visuelles:

structure

Im Labor forschen:

El Presidente und Schwurbulak 3.00

Bereits früh am Abend breiten Astrophysicists Anonymous auf die Suche nach Leben außerhalb des irdischen Kapitalismus vor.

Wir bitten um Beachtung des strikten Zeitablaufs:
20:00 Boarding
21:00 Die intergalaktische Reise startet
21:12 Zweite Stufe: der Booster wird gezündet
22:24 Abkopplung des telemetrischen Akkregators
22:25 Akkustische Turbulenzen, dritte Ordnung
23:00 Experimentierphase Gamma
23:59 Komentenalarm!!!!!

Auf ein adäquates Outfit ist zu achten also seid kreativ und überlegt euch was ausgefallenes

Sa. 05.05. Umsonsthofflohmarkt

Am 5. Mai sind wieder Hofflohmärkte im Schlachthof- und Dreimühlenviertel. Auch wir öffnen den Hof des Kafes und laden euch zum Umsonstflohmarkt ein. Kommt vorbei und bringt Sachen, die ihr nicht mehr benötigt, aber für andere noch einen Nutzen haben. Tische sind reichlich da. Für Getränke wird gesorgt sein. Los geht es ab 10 Uhr.

Mi. 25.04. Vortrag zum Polizeiaufgabengesetz

Liebe Leute,

die Rote Hilfe hält diesen Mittwoch einen Vortrag zum neuen Polizeiaufgabengesetz in Bayern.
Kommt vorbei!