Mi. 22.01. Brettspiel-Abend

Bringt eure eigenen Spiele mit oder taucht ein in die große Marat-Spielesammlung.
Let the games begin!

Do. 23.01. Queer Short Movies

Liebe Queers and friends!

Es ist kalt und ungemütlich draußen, also laden wir am 23.01.20 zum gemütlichen Kurzfilmabend ein! Es werden diverse tolle queere Kurzfilme gezeigt, mal bunt, laut und lustig, mal ruhig und traurig. Die Filme sind fast alle auf Englisch, manche haben Untertitel.

Dazu gibt es wie immer veganes Essen und kühle Getränke auf Spendenbasis. Eintritt frei!

Wir freuen uns auf euch!

Euer Queerkafe <3

30.01.2020 – „Durchkommen. Ankommen. Willkommen?“ – Zum Umgang mit (Flucht-)Migration entlang der Brennerroute – Buchpräsentation des Tiroler Gaismair-Jahrbuch 2020

Das aktuelle Tiroler Gaismair-Jahrbuch 2020 mit dem Titel „Im Labyrinth der Zuversicht“ beschäftigt sich unter anderem mit der (Flucht-)Migration entlang der Brenner-Route, der Etablierung von Willkommensinitiativen und der Solidarisierung mit Bleiberechtskämpfen in Tirol.

Ein Mitherausgeber des Bandes wird einführend über die Bedeutung und die Ziele des Gaismair-Jahrbuchs informieren. Im Anschluss wird ein afghanischer Regisseur und Filmemacher Auszüge aus seinem auf Dari und Deutsch verfassten Beitrag „Das Einzige, was mir geblieben war, ist mein Lebenslauf…“ vortragen. Mit der Vorstellung des Beitrags „Durchkommen. (Flucht-)Migration entlang der Brenner-Route“ wird es abschließend um die Transitmigration von Geflüchteten zwischen Italien, Österreich und Deutschland mit Blick auf die verschiedenen polizeilich-militärischen Kontrollmaßnahmen der letzten Jahre gehen.


(https://www.gaismair-gesellschaft.at/)

Zum Gaismair-Jahrbuch
Michael Gaismair (1490-1532) war Sozialrevolutionär und Anführer in Salzburg und Tirol zur Zeit der deutschen Bauernkriege. Daran anknüpfend hat sich vor fast 40 Jahren die Michael-Gaismair-Gesellschaft gegründet.
Seit 20 Jahren werden in den Gaismair-Jahrbüchern gesellschaftspolitische und zeithistorische Themen kritisch diskutiert. Das Hauptanliegen ist dabei immer, demokratische Grundbedingungen wachzuhalten und Perspektiven der Veränderung sowie des Widerstands gegen herrschaftliche Verhältnisse zu eröffnen.

Mobilisierungsvideo 2020


#antisiko

Krieg dem Krieg – NATO zerschlagen – Solidarität aufbauen! Aufruf zum Internationalistischen&Antikapitalistischen Block am 15.02.2020 auf der Demo gegen die Sicherheitskonferenz

Die Welt 2020: Der Angriffskrieg Erdogans gegen die KurdInnen in Nordsyrien bedroht die Existenzgrundlage hunderttausender Menschen. Alle drei Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger, während zwei Drittel aller produzierten Lebensmittel in die Mülltonne wandern. Der menschengemachte Klimawandel sorgt dafür, dass immer öfter Naturkatastrophen wie Wirbelstürme und Waldbrände Menschen zur Flucht zwingen oder ihnen das Leben nehmen. Über die Kontinente verteilt wüten derzeit dreißig Kriege. Und zusätzlich droht die Konfrontation zwischen USA und Iran zu eskalieren.

Diese Aufzählung ist leider keine von tragischen Einzelbeispielen. Im Gegenteil: All das hat System. Wenn im Südsudan ein Mensch an Hunger stirbt, in Nordsyrien ganze Familien von Bomben zerfetzt werden oder ganze mosambikanische Dörfer Überschwemmungen zum Opfer fallen, haben diese Leute nicht einfach Pech gehabt oder waren zur falschen Zeit am falschen Ort. Nein, sie sind verschiedenen Symptomen ein und desselben Systems erlegen: dem Kapitalismus. Ein System, das auch keinesfalls zufällig, durch eine naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeit oder die Laune eines rachsüchtigen Gottes entstand. Der Kapitalismus ist ein menschengemachtes System.

Das heißt auch, dass es Menschen gibt, die aus all der Not und dem Leid von Milliarden Menschen Profit schlagen. Sei es die Führungsriege von Konzernen wie Nestlé, die Milliarden mit Nahrungsmittelspekulation und Wasserprivatisierung verdient. Sei es Volkswagen-Besitzer Wolfgang Porsche mitsamt seiner Familie, die durch die vorsätzliche Zerstörung des Planeten und gnadenlose Ausbeutung der ArbeiterInnen zu unermesslichem Reichtum gelangen. Oder seien es die Rheinmetall-Verantwortlichen, die direkt mit dem Tod tausender Menschen Milliarden scheffeln. Die Liste der Verbrecher, die uns und den Planeten, auf dem wir leben, hemmungslos ausbeuten und in letzter Konsequenz zerstören, ließe sich endlos weiterführen.

SIKO – Ein Sicherheitsrisiko

Freilich bedarf es bei dieser Aufteilung und schonungslosen Ausbeutung der Erde und ihrer BewohnerInnen Absprachen und Koordination. Zu diesem Zwecke organisieren die Profiteure der Ausbeutung regelmäßig Treffen und Konferenzen. Das weltweit größte Treffen dieser Art ist die Münchner Sicherheitskonferenz (SIKO/MSC). Dort treffen sich VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft, Rüstungsindustrie und Banken – fast ausschließlich aus den NATO-Staaten, weshalb man auch von einer NATO-Konferenz reden kann. Die Teilnehmenden sind auch genau die Leute, die verantwortlich sind für die eingangs genannten Greuel bzw. davon profitieren. Das zeigt bereits ein kurzer Blick auf den Advisory Council, das führende Gremium der Münchner Sicherheitskonferenz:

Frank Mastiaux ist Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns EnBW (Umsatz 2018: 20,6 Milliarden Euro) und damit maßgeblich mitverantwortlich für die Produktion von radioaktivem Müll und Ausstoß von tonnenweise Kohlenstoffdioxid durch Kohlekraftwerke.

James G. Stavridis, Ex-Admiral, betrieb für die US-Armee das Internierungslager Guantanamo.

Frank Haun profitiert als Vorsitzender der Geschäftsführung von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) direkt am weltweiten Morden und Sterben. Waffen und Kriegsgerät von KMW finden sich an nahezu allen Kriegsschauplätzen der Welt – so zum Beispiel im mexikanischen Drogenkrieg oder beim türkischen Angriffskrieg gegen die KurdInnen.

Paul Achleitner, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Bank, trägt durch Banken- und Investitionsgeschäft Schuld an der Ausbeutung von Millionen von Menschen und der Zerstörung unserer aller Lebensgrundlage.

Prinz Turki Al Faisal bin Abdulaziz Al Saud, Mitglied der saudischen Königsfamilie, ist verantwortlich für massive Menschenrechtsverletzungen und den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg im Jemen.

Die meisten Mitglieder der Münchner Sicherheitskonferenz haben sich bereits ähnlicher Verbrechen schuldig gemacht. Doch um solche Verbrechen zu begehen, bedarf es ja nicht unbedingt einer eigenen Konferenz. Die SIKO ist dafür da, die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen und etwaige gemeinsame Bündnisse und Strategien abzusprechen. In den letzten Jahren ging es dabei viel um den Ukraine-Konflikt, die neoliberale globale Ordnung, die es den Imperialisten erlaubt, die weniger wohlhabenden Länder bis auf den letzten Tropfen auszuquetschen und um die zahlreichen Konflikte im sogenannten Nahen und Mittleren Osten – vor allem in Syrien. Auch dieses Jahr wird – neben der Konfrontation zwischen USA und Iran – der Syrien-Konflikt wieder eine zentrale Rolle spielen. Neben den ökonomischen – wie etwa Ressourcen und Absatzmärkten – ist Syrien auch aus anderen Gründen einer der lukrativsten Konflikte zurzeit. Die wichtige geostrategische Funktion macht es für die SIKO-Verbrecher notwendig, ihren Einfluss in der traditionell instabilen Region auszuweiten. Vor allem dem NATO-Staat Türkei ist dabei die kurdische bzw. multiethnische Selbstverwaltung Rojava in Nordsyrien ein Dorn im Auge. So sehen sich die KurdInnen immer wieder Angriffen der türkischen Armee und anderer imperialistischer Akteure ausgesetzt. Seit Oktober 2019 attackiert die Türkei wieder mit einer Großoffensive das demokratische und sozialistische Projekt Rojava. Erklärtes Ziel der türkischen Regierung ist es, Rojava zu zerstören und jegliche Autonomieambition des kurdischen Volkes auszulöschen. Dafür benutzt der Diktator Erdogan flächendeckende Bombardements, völkerrechtswidrige Besatzung, willkürliche Inhaftierungen und alle anderen Mittel des Krieges. Eine Möglichkeit, ihren Angriffskrieg weiter zu planen, mit anderen Bündnispartnern abzusprechen, Kontakte zu vertiefen und vielleicht sogar den ein oder anderen Deal abzuschließen, eröffnet sich der türkischen Regierung auch dieses Jahr auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Die deutsche Verteidigungsministerin und CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer schlug bereits eine Besatzungszone zugunsten der Türkei vor.

Was tun?

Diese Welt zu verändern, deren Spitze des Eisbergs die SIKO darstellt, ist nicht leicht. Die Herrschenden haben das Gewaltmonopol, das Geld, die Waffen, die Macht. Doch was wir dagegen halten können, ist der proletarische Internationalismus. Er gibt uns das Rüstzeug, den Kapitalismus in seiner heutigen Form, nämlich Imperialismus, als das zu begreifen, was er ist: Klassenkampf von oben. Denn eines haben die Imperialisten – und damit auch die SIKO-Verbrecher – gemein: Sie sind Teil der herrschenden Klasse. Für sie gibt es keine Grenzen, sie agieren global. Und genau deshalb kann unsere Antwort auf ihre Umtriebe nur die internationale Solidarität sein. Wir müssen erkennen, dass wir – ob kongolesische Minenarbeiterin, französischer Kassierer oder südostasiatische Näherin – auf derselben Seite stehen. Nur ein internationaler Klassenkampf von unten kann diesem barbarischen Treiben ein Ende bereiten!

Der Kapitalismus ist – wie eingangs erwähnt – ein von Menschen gemachtes System. Und nur durch Menschenhand kann dieses System zerstört werden. Doch dazu braucht es eine breite Bewegung von unten. Wir müssen den Verantwortlichen ihre Maske von der Fratze reißen! Deshalb dürfen wir Schweinereien wie die Münchner Sicherheitskonferenz nicht unwidersprochen lassen!

Gehen wir also gemeinsam am Samstag 15. Februar 2020 in München auf die Straße und erheben wir unsere Stimme! Beteiligen wir uns am überregionalen Anti-SIKO-Aktionstag am 1. Februar! Organisieren wir uns auch an jedem anderen Tag und sagen dem verbrecherischen imperialistischen System den Kampf an! Denn nur so erleben wir noch den Tag, an dem niemand mehr Hunger leiden, vor Naturkatastrophen fliehen, ohne Wohnung bleiben oder von Bomben zerfetzt werden muss.

Demonstration gegen die Münchner Sicherheitskonferenz

Kommt in den internationalistisch-antikapitalistischen Block!

Samstag 15.02.2020

13 Uhr Stachus München

Antikapitalistische Linke München

AntiNato Oberammergau

Arbeitskreis Internationalismus Stuttgart

Autonome Bande Memmingen

Kommunistischer Aufbau Köln

Lara La Resistance Ingolstadt

Linke Aktion Villingen-Schwenningen

Prolos Nürnberg

Revolutionäre Aktion Stuttgart

Revolutionär Organisierte Jugendaktion Nürnberg

Sozialrevolutionäre Aktion Regensburg

Blockaufruf als PDF

Sa. 18.01. Escape Reality

Die Partyreihe zugunsten linksradikaler Strukturen in München geht in die siebte Runde:

ESCAPE REALITY

Vortrag:
Techno – ein Soundseminar mit Lumineszenz T. Mayer

Konzert:
Deep’n’Dope (Rap – München)
le monde est en flames (Rap – Berlin/Bremen/Athen)

DJs:
Grandmaster Sepp & Hausverbot (Techhouse/Techno)
Tobi (Techno)
Iso E super (WUT Kollektiv – Breakbeats/Early Hardcore)

Raum 2:
DJ Dosenpfand (Punk – New York City)

Doors 20h/Beginn 21h

Techno – ein Soundseminar mit Lumineszenz T. Mayer

2019 war ein Jahr in dem diverse Jubiläen kulturindustriell zelebriert wurden. Vielfach war von „30-Jahren-Techno“ die Rede, eine Erzählung die Techno im Zusammenhang mit dem Ende des Realsozialismus und mit einer Aufbruchsstimmung in Richtung unpolitischem Hedonismus assoziiert und die bestrebt ist Techno als originär deutsche Musik- und Feierkultur festzuschreiben. In diesem Vortrag wird eine andere Geschichte erzählt, eine in der den Deutschen Techno weggenommen und eine andere, oftmals marginalisierte Perspektive gestärkt wird. Zentral wird dabei die Frage sein, wie sich die Geschichte von Techno erzählen lässt ohne dabei Sehnsüchte nach Ursprüngen, dem Eigentlichen oder Originären zu bedienen. In dem Vortrag wird ein Blick auf Techno vorgeschlagen, der gerade die dieser Musik inhärenten Momenten des Uneindeutigen, des Hybriden und Vermischten starkmachen möchte. Tatkräftig unterstützt durch diverse Plattenbeispiele soll so Verständnis und Leidenschaft für diese Musikkultur intensiviert werden. Im Anschluss wird aufgelegt.

Der Vortrag ist der seit Jahren versprochene dritte Teil der Reihe Pop/Dance/Politics. Am 15.10.2014 widmete sich Teil #1 Disco, am 17.12.2014 ging es in Teil #2 um House. Teil #4 wird sich Minimal widmen.

Nazis stoppen

Antisemitismus den Kampf ansagen!
Gegen die Nazikundgebung vor dem Jüdischen Gemeindezentrum

Für Freitag, den 24. Januar kündigen die Nazis der BIA („Bürgerinitiative Ausländerstopp“) und Pegida München eine antisemitische Kundgebung am Jakobsplatz – in unmittelbarer Nachbarschaft zur Synagoge – an. Die antisemitische Hetze der Faschos werden wir nicht zulassen. Kommt alle am 24.01. um 16 Uhr zum Jakobsplatz – stellen wir uns gemeinsam den Nazis entgegen.

In Zeiten des rassistischen Kommunalwahlkampfs von AfD und Co. wollen sich die Nazis wie Karl Richter, BIA-Stadtrat und langjähriger NPD-Kader, und Heinz Meyer, Münchner Pegida-Aktivist und BIA-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters, durch maximale Provokation ins Gespräch bringen. (weiterlesen)

24.1.20 / 16 Uhr / Sankt-Jakobs-Platz

Fr. 17.01. If I can’t dance it’s not my Freitagskafe-Party

Freitagskafeparty mit:

Dj Furner (Balkan Beats) MFDO
Maximilian (House) MFDO
Manic Marvin (Post Punk, Wave)
Pakobeatz (Worldsound) Beatz4freakz
Kommissar Keller (Avantgarde NuDisco – Future Sound – Elektronik Underground) Munichouse/SolarKollektiv

Mi. 15.01. Spezi & Limo Abend

Endlich auch mal ein Getränke-Special für die Zucker-Fans unter uns!

Sammelabschiebung nach Afghanistan morgen, 14.01.2020 – Aufruf zu dezentralen Aktionen! #afghanistanisnotsafe

Auch im neuen Jahr bleibt die deutsche Asylpolitik in ihren menschenfeindlichen Kontinuitäten verhaftet – für den morgigen Dienstag, 14.01.2020, ist eine erneute Sammelabschiebung nach Afghanistan geplant, nach unseren Informationen geht der Flug vermutlich von München aus.

Daher rufen wir zu Protesten gegen die Sammelabschiebungen zurück in Krieg, Terror und Elende auf. Aufgrund der kurzen Vorlaufzeit wird es keine zentrale Demonstration gegen die Abschiebung geben, wir werden unserem Protest aber dennoch Ausdruck verleihen.

Organisiert spontane Aktionen und verbreitet sie online – nutzt den Hashtag #afghanistanisnotsafe. Macht Leute in eurem Umfeld auf die Abschiebung aufmerksam und verbreitet die Information. Erklärt euch solidarisch mit den Betroffenen und den Protesten gegen die Abschiebung!