Auf die Straße am 1. Mai! Für eine revolutionäre Perspektive!

Am Montag ist es so weit: kommt in den revolutionären Block auf der Gewerkschaftsdemo zum 1. Mai! Los gehts um 9:45 am DGB Haus.

Und danach:

Revolutionäres 1. Mai Fest & Konzert ab 16 Uhr in der Glockenbachwerkstatt

mit: Kaffee / Kuchen / VoKü / Infostände / Biergarten / Livemusik

Bands (ab 18 Uhr):

Gruppe 10. Mai
(Post-Hippie-Folk)
https://www.facebook.com/Gruppe10Mai/

Maggie on the roxx
(Poprock)
https://www.facebook.com/maggieontheroxx/

Endlich schlechte Akkustik
(Akkustik Punk)
https://www.facebook.com/endlichschlechtemusik/

autozynik
(Polka Pathos Punk Rock)
https://www.facebook.com/autozynik/

Eintritt frei!

Kurzfilm schauen (Do, 27.4.)

Auch genug vom Rumhängen auf der kuschligen Couch und ruckelnden Streams während der Regen ans Fenster prasselt? Kein Problem! Bei uns regnet es nämlich auch drinnen und die Filme sind nicht so lang. Wir haben eine Auswahl schicker Kurzfilme zusammengestellt und sorgen für ein Labyrinth aus Pavillons und was der Sperrmüll sonst noch so hergibt. Für lecker Essen und Getränke ist ebenfalls gesorgt. Also packt eure Lieblingsschirme aus, checkt nochmal die Gummistiefel und schaut vorbei.

Bis denne auf Eurer OLGA

Antifa-Café

Anything goes? „Dekonstruktion“ und „Materialismus“.
mit Rambo D’Agostino

Spätestens seit Marx‘ polemisch polternder These, die Philosophie habe es in all den Jahrhunderten zu nichts weiter gebracht, als die Wirklichkeit verschieden zu interpretieren, wobei die wirkliche Aufgabe im Gegenteil darin bestehe, genau diese Wirklichkeit zu verändern, ist die Frage zum Verhältnis von Theorie und Praxis beständiges Thema der Linken. Aller Linken. Ganz egal, ob man nun der zupackenden „Kritik im Handgemenge“ (Marx) den Vorzug gibt oder doch „hin und her gerissen zwischen Verstehen-Wollen und Handeln-Müssen“ (Blumfeld) bleibt: das problematische Verhältnis von Theorie und Praxis scheint unauflösbar. Und genau das ist es auch.
Der Vortrag geht der Frage nach der Übersetzung theoretischer Begriffe in politischer Praxis nach. Im Zentrum des Interesses stehen dabei die Begriffe „Dekonstruktion“ und „Materialismus“. Sie bilden das Vokabular und den theoretischen Rahmen aktueller Debatten um Klassenkampf, Antirassismus und Feminismus, um Fragen von Objektivität, Subjektivität und Identität.

Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr
4. Mai Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 102)

Fr. 28.4. Zoo Escape + Evil Fingerz

Support Freedom Of Movement

Zoo Escape (Punk, München)
Melange aus Powerpop, 77 – Punk und Stones – like – Licks. Es gibt nichts Falsches in diesem Richtigen.

Evil Fingerz (Blues-Punk-Songwriter, Dachau)
Stimme und Gitarre, Punk Roots und Blues Grooves.

+ Aufgelege von DJ Dinosaurier und seinen Freunden

Offen ab 20 Uhr

Mi. 26.04. talkin ’bout a revolution N°2

Entfremdung und (Lohn-)Arbeit.
Eine Einführung in die Ökonomiekritik von Karl Marx

Vortrag und Diskussion mit Ingo Elbe

Karl Marx analysiert die bürgerliche Gesellschaft als ein System, in dem alle Menschen den strukturellen Zwängen des Kapitals unterworfen sind. Nicht Entfaltung und Bedürfnisbefriedigung der Menschen, sondern Profitproduktion durch Ausbeutung von Lohnarbeit ist Marx zufolge das objektive, von den Strukturen einer Gesellschaft des Privateigentums und Marktes aufgezwungene Ziel der „Wirtschaft“. In diesem Kontext unterscheidet er zwei Formen von Entfremdung, denen die Menschen im Kapitalismus ausgeliefert sind. Eine allgemeine, die alle Menschen betrifft und auf die Unbeherrschbarkeit der Mechanismen materieller Reproduktion und den allgemeinen Zwang zur wechselseitigen Instrumentalisierung und Selbstinstrumentalisierung der Individuen für einen unmenschlichen Zweck abzielt. Und eine besondere Form der Entfremdung, die vor allem die Lohnabhängigen betrifft.
Der Vortrag soll einige Grundzüge der Marx‘schen Kapitalismuskritik mit Schwerpunkt auf diesen Formen der Entfremdung vorstellen.

Offen: 20 Uhr / Beginn: 21 Uhr

TALKIN `BOUT A REVOLUTION N°2

Die Veranstaltungsreihe zur Einführung in die Gesellschaftskritik geht in die zweite Runde.

Vortrag und Diskussion mit Ingo Elbe:
Entfremdung und (Lohn-)Arbeit. Eine Einführung in die Ökonomiekritik von Karl Marx

Karl Marx analysiert die bürgerliche Gesellschaft als ein System, in dem alle Menschen den strukturellen Zwängen des Kapitals unterworfen sind. Nicht Entfaltung und Bedürfnisbefriedigung der Menschen, sondern Profitproduktion durch Ausbeutung von Lohnarbeit ist Marx zufolge das objektive, von den Strukturen einer Gesellschaft des Privateigentums und Marktes aufgezwungene Ziel der „Wirtschaft“. In diesem Kontext unterscheidet er zwei Formen von Entfremdung, denen die Menschen im Kapitalismus ausgeliefert sind. Eine allgemeine, die alle Menschen betrifft und auf die Unbeherrschbarkeit der Mechanismen materieller Reproduktion und den allgemeinen Zwang zur wechselseitigen Instrumentalisierung und Selbstinstrumentalisierung der Individuen für einen unmenschlichen Zweck abzielt. Und eine besondere Form der Entfremdung, die vor allem die Lohnabhängigen betrifft.
Der Vortrag soll einige Grundzüge der Marx‘schen Kapitalismuskritik mit Schwerpunkt auf diesen Formen der Entfremdung vorstellen.

Beginn: 21 Uhr
26. April, Kafe Marat (Thalkirchnerstr. 102)

Und das im Luther-Jahr: Evangelische Akademie sagt Anti-Israel-Konferenz ab

Das hätte dem geistigen Führer des Protestantismus sicher nicht geschmecket. Der Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing sagte eine groß angelegte Fachtagung zu Lasten des Jüdischen Staates wieder ab. Wie eine 500-jährige antijüdische Tradition weiter Risse bekommt.


Wahlplakat der evangelischen „Deutschen Christen“ (Bildquelle)

Die 500-jährige Geschichte der evangelischen Kirche in Deutschland ist auch eine 500-jährige Geschichte des Antisemitismus. Ein herausragender Feind des Judentums war bekanntlich bereits Martin Luther. Der geistige Gründer rief dazu auf, Synagogen niederzubrennen, Häuser von Jüdinnen und Juden zu zerstören und sie zur körperlichen Arbeit zu zwingen. Über Jahrhunderte hinweg etablierte sich die evangelische Kirche als zuverlässige Partnerin der sogenannten Landschaften, wenn es in Deutschland darum ging, antijudaistische Hetze zu verbreiten.

Die allergrößten Teile der evangelischen Kirche-Funktionäre begrüßten auch die nationalsozialistische Bewegung – insbesondere die antisemitische Ausrichtung der völkischen Erhebung. Schon vor der Machtübergabe an die NSDAP konnten die nationalsozialistischen „Deutschen Christen“ – die sich auch die „SA Jesu Christi“ nannten – gemeinsam mit ähnlich ausgerichteten Organisationen in evangelischen Landesverbänden Mehrheiten erziehlen.

Ein Münchner Beispiel: Als der jüdische Rechtsanwalt Michael Siegel im März 1933 von der SA mit einem Schild um den Hals durch die Straßen getrieben wurde, weil er sich bei der Polizei beschwert hatte, forderte das „Evangelische Gemeindeblatt“ die Gemeindemitglieder dazu auf, ausländischen Freunden zu schreiben, dass es in Deutschland keine Judenpogrome gebe.

Modernisierte Kontinutitäten

Nach 1945 erstarkte allmählich ergänzend zum alten und modernen ein neuer Antisemitismus. Während Jüdinnen und Juden zuvor als Feinde der guten Religion (Antijudaismus) und später als Feinde des guten Volkes (moderner Antisemitismus) halluziniert wurden, trat neben Religion und Volkseinheit nach 1945 ein weiterer Wert, der gegen Jüdinnen und Juden in Stellung gebracht wurde: die Menschrechte. Es entstand sozusagen ein Antisemitismus mit menschlichem Antlitz; am jüdischen Staat möchten Antisemiten beweisen, dass der größte Feind der Menschenrechte auch heute ein jüdisches Kollektiv ist, nämlich der Jüdische Staat (antizionistischer Antisemitismus).

Die Evangelische Kirche ist auch in dieser neuen Spielart des antizionistischen Antisemitismus vorne mit dabei, weshalb von einer gebrochenen Tradition der Evangelischen Kirche nicht gesprochen werden kann – allenfalls von einer angepassten. Während sich die Katholische Kirche das Sonderdekanat „Pax Christi“ für die Verächtlichmachung des jüdischen Staates leistet, besorgen das in der evangelischen Kirche zahlreiche Verwaltungseinheiten höch(s)t selbst.

In München fühlt sich offenbar die Leiterin der evangelischen Stadtakademie, Jutta Höcht-Stöhr, dazu berufen, die Münchnerinnen und Münchner über Israel und seine Lügen aufzuklären. In den letzten drei Jahren veranstaltete Höcht-Stöhr Dutzend Abende, die Israel in einem ungünstigen bis dämonisierenden Licht erscheinen ließen, mit bezeichnenden Titeln wie „Frieden braucht Menschenrechte“ oder „Teil des Problems, Teil der Lösung“. Dabei arbeitete die engagierte Israelkritikerin Jesu Christi immer wieder mit den in München berüchtigten Bernsteins zusammen. Die „Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe“ um Judith Bernstein steht aufgrund ihrer Israelboykott-Unterstützung unter Beobachtung des Simon-Wiesenthal-Zentrums und schaffte es 2015 sogar mit einer Veranstaltung in dessen alljährlichen Index-Bericht der „Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“.

Die Veranstaltung: Nahost-Politik im Spannungsdreieck

Auch bei der nun abgesagten Veranstaltung „Nahost-Politik im Spannungsdreieck: Israelisch-palästinensische Friedensgruppen als Lernorte für deutsche Politik?“ in der Evangelischen Akademie Tutzing zählten neben Höcht-Stöhr und Pax Christi die Bernsteins zum Planungsstab. Geplant war ein dreitägiges Vortrags-Martyrium quer durch die Ideologie der israelischen Friedensbewegung, ergänzt mit einer Minderheit israelfreundlicher Referenten auf den Podien, wie Volker Beck oder Amit Kravitz, akademischer Leiter des israelischen Generalkonsulats. Die Alibi-Referenten hatten allerdings zwischenzeitlich teilweise wieder abgesagt, als ihnen das gesamte Programm bekannt wurde.

Die Veranstaltenden wollten hervorheben, dass jüdische und arabische Menschen in Friedensgruppen friedlich zusammenarbeiten. Dass dieser Gruppenfriede aber billig zu haben ist, wenn die jüdische Seite die Parolen der palästinensischen Autonomiebehörde von der „Apartheid-Mauer“ und „End Occupation“ nachplappert, liegt auf der Hand. Wie das Nachplappern dieser Parolen dann ein „Lernort für deutsche Politik“ sein soll, möchte man sich gar nicht erst vorstellen. Wer Beispiele finden möchtet, wo jüdische und arabische Menschen tatsächlich friedlich zusammenleben – und ihre unterschiedlichen Meinungen wirklich austauschen – kann sich das in Israel im alltäglichen Leben ansehen, in den Nachbarschaftshilfen, Gewerkschaftseinrichtungen, Fanvereinigungen, in zahlreichen Stadträten oder an Schulen.

Akademie-Direktor Udo Hahn sagte diese Veranstaltung nun für Mai mit der Begründung ab, da „es uns nicht gelungen ist, alle für das Thema maßgeblichen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner in angemessener Zahl zu gewinnen“. Das ist ein mutiger Schritt! Einmal tanzt Hahn damit einer 500-jährigen antijüdischen Tradition aus der Reihe, womit im evangelischen Kirchen-Apparat mit Sicherheit nicht nur Applaus zu ernten ist. Zum anderen sieht sich der Direktor heute einem erwartbaren Shitstorm ausgesetzt, der von Israel aus und von der deutschen antizionistischen Szene befeuert wird.

Ein Wort zu den jüdischen Kronzeugen

Personen wie Judith Bernstein oder auch Abi Melzer vertreten die Ansicht, dass die israelische Politik Antisemitismus befördert. Durch ihre scharfe Verurteilung der israelischen Politik glauben sie, den durch Israel angeblich erzeugten Antisemitismus von Jüdinnen und Juden abwenden zu können. Frei nach dem Motto: Seht her, es gibt doch auch Jüdinnen und Juden, die Israel kritisieren oder gar ablehnen – also nichts gegen Juden im Allgemeinen.
Ein Blick in die lange Geschichte des Antisemitismus zeigt allerdings, dass diese Haltung leider nicht tragfähig ist. So haben die jüdischen Kronzeugen, die im Mittelalter zum Beleg der antijüdischen Ritualmord-Legende hinzugezogen wurden, sicher kein Pogrom verhindert. Auch ein Pfefferkorn diente einem Treitschke später nur als Argumentationshilfe seiner Parole „Die Juden sind unser Unglück“. Und wer sich mit der Geschichte des „Reichbundes jüdischer Frontsoldaten“ befasst, dessen Mitglieder teilweise bis zur Vergasung betonten, Deutschland über alles in der Welt zu lieben, könnte es eigentlich wissen: Gegen Antisemitismus kann man nicht vorgehen, indem man in den Chor der Gegnerschaft jüdischer Interessen einstimmt.

Allerdings sind die paar jüdischen Kronzeugen antizionistischer Interessen keinesfalls das Problem. Das Problem ist die Gesellschaft (und hier die deutsche) mit ihrer langen antisemitischen Tradition. Sie ist es, die sich die jüdischen Kronzeugen einverleibt und von einem Podium aufs nächste hieft, sie gilt es zu kritisieren. Ihr hat sich der Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing nun entgegengestellt. Und das ausgerechnet im Luther-Jahr. Der wird sich im Grabe umdrehen.

Weiterführendes:
Ausgewogen oder antisemitisch? Tagung zum Nahost-Konflikt abgesagt“ (SZ)

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Vorrecht muß bleiben ..

Zum BVB-Attentäter:

Große Empörung bei Aktionärsverbänden über den BVB-Attentäter: Mit dem Tod anderer Menschen Gewinne machen, das muss das Vorrecht der Rüstungsindustrie bleiben

Tau-Blog zitiert Mitternachtsspitzen

Pest und Cholera reloaded

Nach der 1. Runde in Frankreich: die Stichwahl ist wieder einmal die Auswahl "zwischen Pest und Cholera" ...

Der dritte Gewinner ist Berlin. Macron war der Wunschkandidat[*] von Merkel, Schäuble, Oppermann und Gabriel und auch die deutschen Medien haben unmissverständlich für ihn getrommelt. Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) analysierte jüngst, Macrons Positionen „deckten sich in wichtigen Aspekten mit denen der Bundesregierung“ und er stelle zudem „ambitionierte Reformprogramme“ in Aussicht, deren Verwirklichung „für gemeinsame Initiativen im Bereich der Wirtschafts- und Währungsunion eine Grundvoraussetzung“ sei. Auf Deutsch: Endlich hat sich auch in Frankreich ein Kandidat gefunden, der Deutschlands Wünschen ohne Gewissensbisse folgt.

und: "Didier Eribon hat bereits vorhergesagt, dass durch einen Sieg Macrons in diesem Jahr der Sieg Le Pens in fünf Jahren im Grund vorprogrammiert ist."

1. Mai Zeitung von Perspektive Kommunismus erschienen

Klassenkampf, Revolution, Sozialismus – im Kontext des 1. Mai setzen wir die Forderung nach einer Perspektive jenseits des Kapitalismus auf die Tagesordnung. Weltweit gehen am internationalen Kampftag der ArbeiterInnenklasse Menschen auf die Straße, um für ein selbstbestimmtes Leben und gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu demonstrieren.

Gründe auf die Straße zu gehen gab es im vergangenen Jahr viele. Sei es das Erstarken der Rechten, die Angriffe auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Lohnabhängigen oder die zunehmende imperialistische Aggression, die immer wieder neue Kriege nach sich zieht.

Am 1. Mai führen wir die Kämpfe aus den verschiedenen Teilbereichen revolutionärer Politik zusammen. Denn ohne eine Überwindung der kapitalistischen Verhältnisse werden diese gesellschaftlichen Widersprüche immer wieder aufbrechen. Auch 2017 beteiligen wir, die in Perspektive Kommunismus organisierten Gruppen, uns bundesweit in mehreren Städten an den antikapitalistischen 1. Mai-Aktivitäten. Die Zeitung zum Revolutionären 1. Mai beinhaltet Informationen, Analysen und Debattenbeiträge zu aktuellen politischen Themen.

Themen: Leitartikel – Unsere Wahl: Klassenkampf, Revolution, Sozialismus. | Geschichte: 100 Jahre Oktoberrevolution | Klassenkampf: Kapitalismus macht krank | Kampagnen: Gemeinsam gegen den G20-Gipfel in Hamburg | Internationalismus: Nein zur Diktatur in der Türkei! | Kreuzworträtsel & Termine

Die Zeitung kann gerne über die Homepage von Perspektive Kommunismus bestellt werden, oder ihr holt euch eure bei uns am 1. Mai ab!

1.Mai-Zeitung 2017 als PDF