Fahrrad Werkstatt (do, 12.3.)

freund*innen der frischluft:

die blümchen sprießen
die vöglein piepsen
die fahrradkette rattert rattertatattatattttkkkrrchhchchchchchhhh
plop ab.
hm schon bischen eingerostet über den winter. und hier der reifen schlabbert auch nurnoch wie ein schluck in der kurve. sollte dringend aufgepumpt werden. bremsen? naja mit viel gutem willen und fußunterstützung. ahja die gangschaltung war ja letztes jahr auch schon nicht so gut eingestellt gewesen.

dringend zeit für: OLGAS FAHRRAD SELBSTHILFE WERKSTATT !
DONNERSTAG 12. MÄRZ AB 18 UHR

gönn dir und deinem rad ein frühjahrs peeling. wir stehen euch mit gutgemeinten ratschlägen, unverständlichen schlaumeiereien, teilweise vollständigem ersatzteil lager und dem ein oder anderen werkzeug zur seite.

den radlern gehört der frühling! (aber wer lieber mit der ubahn rumgurkt darf auch kommen)
eure olga

p.s.: Am Donnerstag, 19. März haben wir Karla Lara zu Gast. Sie ist eine Aktivistin und Sängerin aus Honduras und wird ein Konzert auf Olga geben. Nähere Infos in Kürze!

Save the Date: 21.03.2020 – Demonstration in München „Rassismus & Nationalismus – kommen mir nicht in die Tüte“

Am 21.03. findet in München im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus eine Demonstration gegen Rassismus und Nationalismus statt – los geht’s um 13.00 Uhr am Stachus. Verbreitet die Info gerne weiter über eure Kanäle!

Antifa Café

Mythos Bleiburg

Eines der größten extrem rechten Treffen Europas findet immer noch vergleichsweise wenig Beachtung. Seit Jahren zieht das geschichtsrevisionistische Treffen in Bleiburg/Pliberk tausende Teilnehmer*innen auf das Loibacher Feld/Libuško polje bei Bleiburg/Pliberk. Organisiert vom „Bleiburger Ehrenzug“ und aktuell unter der Schirmherrschaft des kroatischen Parlaments versammeln sich dort Reaktionäre aller Couleur: Faschist*innen, (Neo-)Nazis, Konservative, eine sich nicht distanzierende Kirche und kroatische Politiker*innen gedenken gefallenen Kämpfern der faschistischen Ustaša. Das Ustaša-Treffen wird heuer am 16. Mai stattfinden, 40.000 Personen werden zum „Jubiläum“ erwartet (1945-2020).
Seit 2016 beobachtet der @AK Bleiburg/Pliberk systematisch die politischen und rechtlichen Entwicklungen rund um das Treffen. Ziel ist es, möglichst umfangreich über dieses Treffen aufzuklären, es in seinem größeren Kontext zu beleuchten und seine Protagonist_innen offen zu benennen. Daraus ist letztes Jahr eine Broschüre entstanden, welche der AK Bleiburg/Pliberk vorstellen und diskutieren will.
Danach wird die Plattform Radikale Linke mit einem kurzen Beitrag versuchen zwischen dem Faschismus in Kärnten und dem Faschismus in Kroatien eine Brücke zu schlagen. Zusätzlich wird es einen Bericht zur Gegendemonstration 2019 geben und Informationen zu den Plänen im Jahr 2020.

Offen ab 20 Uhr / Vortrag um 21 Uhr
05.03.20 Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 102)

Fr. 28.02. Кальк + Paulinchen Brennt + Scemo

Кальк (feminist Synthiescreamo, Kiel)
Wütender Hardcore-Punk begleitet von einem epischem Synth.

Paulinchen Brennt (Screamo, Nbg/Leipzig)
Zwischen Noise, Post Rock und Math-Core. Und Minz und Maunz, die Katzen, Erheben ihre Tatzen.

Scemo (Hardcorepunk, Mailand)
Knackiger Hardcorepunk aus Italien

Offen ab 20 Uhr

So. 23.02. ARXX + Klotzs

Gemeinsam mit dem Mittwochskafe lädt Stattpark Olga heute zu einem Konzert ins Kafe Marat:

The ARXX (Garage, Brighton)
„ARXX macht die Dinge nicht zu kompliziert. Das Duo – Sängerin und Gitarristin Hannah Pidduck und Schlagzeugerin Clara Townsend – hat ein Händchen für knallharte Riffs und trockene Texte.“

Klotzs (Punk, Siegen)
„Musikalisch haben KLOTZS ihren, von der unglaublichen Soundbreite einer Baritongitarre geprägten Mix aus Postrock, Noise und Punk mit Emokante bis auf’s I-Tüpfelchen verfeinert. Unglaublich, was die beiden aus einer Gitarre, Schlagzeug und einigen Effekten für eine Klanggewalt erschaffen.“

Offen ab 20 Uhr

Mastodon …

"3,805,616 accounts "
... d.h. während ich dabei bin hat sich die Zahl der User (grob) verdoppelt ... freu.
#Mastodon

Solidarität zeigen

Für den 22. Februar wird zu einer gemeinsamen Anreise aus München nach Hanau aufgerufen:

Rechter Terror: Solidarität mit den Betroffenen.
Fahren wir nach Hanau!

Mittwoch Nacht wurden neun Menschen aus rassistischen Motiven ermordet. Ihre Namen kennen wir noch nicht. Bestätigt wurde aber: Sie alle hatten eine Migrationsgeschichte. Der antifeministische Hass des mutmaßlichen Täters hat wohl außerdem seiner Mutter das Leben gekostet. Angetrieben von antisemitischen Wahnvorstellungen ist es wieder geschehen: Ein rechtsterroristischer Anschlag in Deutschland.
Vor vier Monaten starben Jana L. und Kevin S. als ein Rechter einen Anschlag auf die Synagoge in Halle verübte und einen Döner-Imbiss stürmte. Vor 8 Monaten tötete ein altbekannter Neonazi den Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Für die Rechten symbolisierte dieser eine offene und solidarische Aufnahmepolitik von Geflüchteten.
Schon zu diesen Anlässen haben wir spontan unsere Trauer und Wut auf die Straßen Münchens getragen. Auch am Donnerstag haben wir mit über Tausend Menschen am Odeonsplatz ein starkes Zeichen gesetzt. Jetzt wollen wir einen Schritt weiter gehen und gemeinsam nach Hanau fahren. Über das kurdische Gesellschaftszentrum haben die Familien und Angehörige der Ermordeten aufgerufen: „Damit der Rassismus endlich ein Ende findet, rufen wir alle Menschen auf, zusammen entschlossen gegen den Faschismus zu stehen.“

Kommt mit uns am 22. Februar auf die bundesweite Demo nach Hanau:

Samstag 08:30 Hbf München (Gleis 24)

Wir trauern! Yas tutuyoruz! Em xemgîn in!

Münchner „Sicherheitskonferenz“: Im Zeichen von „Westlessness“ –

Walter Listl 20. Februar 2020

Münchner „Sicherheitskonferenz“: Im Zeichen von „Westlessness“ –

Mehr Verantwortung übernehmen“ als Codewort für Aufrüstung und Krieg

 

Die Liste der Sponsoren und Gesellschafter der Münchner Sicherheitskonferenz ist bezeichnend für den Charakter der Konferenz.

Zu diesen Sponsoren gehören neben dem deutschen Verteidigungsministerium (600.000 EUR Zuschuss) vor allem die Fabrikanten des Todes: Die deutsche Panzerschmiede Kraus Maffei-Wegmann, der größte Luft- und Raumfahrtkonzern Europas Airbus, der größte US-Hersteller von Kampfflugzeugen Lockheed Martin oder Deutschlands größter Waffenproduzent Rheinmetall. Dazu gehören auch die Waffenschmieden Raytheon (USA), BAE-Systems (GB) - beide unter den größten 10 der Welt sowie Rohde&Schwarz oder ESG, MBDA (Frankreich).

Die Siko-Sponsoren gehören zu den weltweit größten Rüstungskonzernen, die nach dem Motto „wer zahlt, schafft an“ mit der Konferenz ein riesiges Propagandaforum zur Rechtfertigung immer höherer Rüstungsausgaben und weltweiter Kriegseinsätze inszenieren.

Auch der BDI forderte in seiner "verteidigungspolitischen Konferenz" am Rande der Siko: Den Reden "von mehr Verantwortung in der Welt" müssten endlich Taten folgen. z.B. sei die Durchfahrt für Handelsschiffe in der Straße von Hormus gegen iranische Angriffe zu sichern. BDI-Chef Dieter Kempf im Originalton: "Wir brauchen neue Technologien statt Bodentruppen". Gemeint sind neue Waffensysteme.

Eine düstere Prognose stellt der „Munich Security Report“, der jedes Jahr zur Siko erstellt wird, und der eigens dafür den Begriff „Westlessness“ kreiert hat. „Westlosigkeit“, soll heißen, der Einfluss des „Westens“ gegenüber seinen globalen Konkurrenten drohe verloren zu gehen.

Der französische Präsident wird in dem Report mit der Feststellung zitiert:
„Wir waren an eine internationale Ordnung gewöhnt, die auf der westlichen Hegemonie seit dem achtzehnten Jahrhundert beruht hatte. Jetzt ändern sich die Dinge“

Die „Schwächung des Westens“ war durchgängiges Thema bei den Reden von Bundespräsident Steinmeier, Außenminister Maas oder des französischen Präsidenten Macron.

Zusammen mit Siko-Chef Wolfgang Ischinger wurde unisono beklagt, die europäischen NATO-Staaten säßen bei den derzeitigen militärischen Konflikten wie in Libyen oder Syrien nur auf der Zuschauerbank.

Daher brauche es eine Stärkung des „europäischen Pfeilers“ der NATO und müsse die EU zu einer „strategischen, politischen Macht“ werden.

Bis dahin ist es zwar noch weit. Aber mit dem 2%-Ziel, oder den neuen europäischen Rüstungsprojekten sei man bereits auf dem „richtigen“ Weg.

Bis dahin fordern die USA, dass Europa in wichtigen Fragen unbedingte Gefolgschaft leistet: Im Machtkampf gegen China, in Sachen Huawei oder der Nordstream 2 Pipeline.

Erneut forderte Siko-Chef Ischinger, Deutschland müsse „eine stärkere Rolle in der Welt spielen“

Ziel müsse es sein, sich ohne Wenn und Aber dazu zu bekennen, die deutsche Macht, nicht nur die ökonomische, auch die militärische in den Dienst einer handlungsfähigen EU und NATO zu stellen.

Von der EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen wie vom bundesdeutschen Außenminister war zu hören: „Europa muss wieder die Sprache der Macht erlernen.

Ischinger fordert – sicher auch mit Blick auf die französischen Atomwaffen – Deutschland müsse enger mit Frankreich kooperieren, außenpolitisch, militärisch und in der Rüstungsentwicklung.

Er äußerte seine diesbezüglichen Vorstellungen bereits vor einem Jahr:

Die atomaren Einsatz-Optionen Frankreichs sollten nicht nur das eigene Territorium, sondern auch das Territorium der EU-Partner mit abdecken.“

Wir müssen Europa handlungsfähiger machen, damit die EU glaubwürdiger, rascher und entschlossener europäische Interessen durchsetzen kann, sonst gehen wir unter“ so Ischinger.

Unter dem Vorwand eines angeblich drohenden Rückzugs der USA aus ihrer Rolle in Europa oder der NATO, wird jetzt die wachsende militärische Verantwortung der europäischen NATO-Staaten beschworen

Verantwortung übernehmen“ ist das Codewort für weitere Aufrüstung und mehr Kriegseinsätze.

Dabei orientiert man sich an der Rede des damaligen Bundespräsidenten Gauck bei der Sicherheitskonferenz 2014 in der gefordert wurde, Deutschland müsse mehr Verantwortung übernehmen.

Übersetzt wird das von der deutschen Politik in mehr Auslandseinsätze, mehr Waffenexporte, weitere Aufrüstung und Militarisierung der EU.

Notwendig würde dies durch den angeblichen Rückzug der USA aus ihrer „globalen Verantwortung“ und des dadurch verursachten „Westlessness“, also der drohenden Verabschiedung des „Westens“ von seiner globalen Vorherrschaft

Dazu die Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 16. Februar 2020:

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Europäer und besonders Deutschland aufgefordert, gemeinsam für ein souveränes starkes Europa zu arbeiten, denn die USA zögen sich zurück, beklagte Macron bei der Münchner Sicherheitskonferenz.“

Die USA ziehen sich zurück? Die Fakten sprechen eine andere Sprache!

Die USA denken gar nicht daran, sich aus Europa zurückzuziehen, im Gegenteil: Sie bauen ihre Präsenz und ihre Aktivitäten aus.

Schon die Planung und Durchführung des Manövers „Defender 2020“ und die damit verbundene Verlegung großer Truppenverbände aus den USA nach Europa an die Westgrenze Russlands sprechen gegen die Behauptungen vom Rückzug der USA aus Europa.

+ Die geplante Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in Europa, nach der Aufkündigung des INF-Vertrages durch die USA

+ die Modernisierung der US-Atomwaffen, die auch in Büchel lagern

+ die Steuerung der weltweiten Drohnenmorde durch die USA über die Drehscheibe Ramstein, die gerade mit mehreren Millionen Dollar ausgebaut wird

+ und vor allem das Vorrücken der NATO an die Westgrenze Russlands

lassen nichts von einem Rückzug der USA aus Europa erkennen.

Diese Behauptungen werden in die Diskussion eingeführt, um auch auf diese Weise Druck in Richtung weiterer Aufrüstung und militärischer Aktivitäten der europäischen NATO-Staaten auszuüben.

Es hat sich erneut bestätigt, was im Aufruf zur Demonstration anlässlich der sog. Sicherheitskonferenz festgestellt wurde:
Dies ist eine Propagandaveranstaltung von Kriegsstrategen, Waffenproduzenten, NATO Militärs und ihrer Politiker zur Rechtfertigung weiterer Aufrüstung und der Aufrechterhaltung der imperialen Vormachtstellung des „Westens“.

Sie sind verantwortlich für weltweite Kriege, millionenfaches Flüchtlingselend und Umweltzerstörung.

Sie sind die VertreterInnen einer Wirtschaft, die tötet.

Die Friedensbewegung muss wachsen und das Thema Kriegsgefahr muss in alten wie neuen sozialen Bewegungen auf die Agenda

 

 

 

Gegen den rechten Terror!

In den letzten Stunden hat sich ein schlimmer Verdacht bestätigt: Nach der Ermordung von Walter Lübcke und dem Anschlag von Halle, hat es letzte Nacht den nächsten rechten Terroranschlag gegeben. Zehn Menschen wurden in Hanau aus rechter und rassistischer Motivation ermordet.

Haltet euch auf dem Laufenden! Gegen den rechten Terror – Unsere Solidarität gegen ihre Gewalt.

Heute Abend rufen das Kurdische Gesellschaftszentrum und das Bündnis gegen Naziterror und Rassismus zum Gedenken an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau auf. Geplant ist ein ca. einstündiges Gedenken: Kerzen, Transparente und andere Solidaritätsbekundungen sind erwünscht.

Um 19:00 Uhr, Odeonsplatz, München

Fr. 21.02. Solikonzert für das Schall*Raum Kollektiv

Soli für selbstverwaltete Proberäume in dieser Stadt.

Rötten Shock (Corazon Anarchopunk, München)
Pako, Laura und Dejan glänzen mit schnellen Drums, energischen Riffs und wütendem Gesang.

Brettern (Lofi-Noisepunk, München)
Früh-80er Postpunk in falschen Farben, schonmal Death-Rock-Platten gehört und dabei DIY-Punk geblieben.

Furiosa (Punkrock, München)
Ganz neue Band mit ganz besonders exquisiter Besetzung.

A Winter’s Heir (Singer/Songwriterin, München)
Smoother, kühler Sound, ohne an Wärme einzubüßen.

Zu essen gibt’s Tapas!
Offen ab 20 Uhr